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10. internationales literaturfestival berlin 2010

Vom 15. September bis 25. September 2010 findet das internationale literaturfestival berlin (ilb) bereits zum zehnten Mal statt.

Der Fokus liegt in diesem Jahr auf Osteuropa. Anliegen ist es, den Literatur- und Kulturkreis des osteuropäischen Raumes für das interessierte Publikum zu öffnen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Kontakte sowie den lebendigen Austausch zwischen den Autoren, Künstlern und Vermittlern anzuregen. Das Zentrum unserer Bemühungen wird sein, in Berlin eine Bühne zu errichten, die unseren Gästen aus dem osteuropäischen Raum die Möglichkeit einer authentischen Vermittlung ihrer Literaturen, ihrer geistigen, kulturellen und politischen Haltungen gibt. Den Veranstaltern geht es um die Frage: Welche Themen bewegen die osteuropäischen Länder?

230 Veranstaltungen, 270 Autoren

Literarische Vielfalt in Zeiten der Globalisierung erleben: Hier ist es möglich. Arabische Lyriker treffen amerikanische Shortstory-Schreiber, südkoreanische Poeten ihre russischen Kollegen, südafrikanische Romanciers den albanischen Nachwuchs. Hochinteressante Neuentdeckungen stehen gleichberechtigt neben den anerkannten Größen der Weltliteratur. Fremdes scheint auf, Verwandtes wird sichtbar, wenn in elf Tagen über 230 Veranstaltungen und über 270 Autoren aus 65 Ländern einen Einblick in neue und tradierte Entwicklungen der aktuellen Weltliteratur geben. Prosa, Lyrik, Gespräche mit Autoren und politische Diskussionen, Kinder- und Jugendliteratur, Literaturverfilmungen - das ilb ist ein lebendiges, polyglottes Forum von und für Literaturenthusiasten.

Bereits am Eröffnungstag gibt es ein Highlight, dann lässt der irische Schriftsteller Ken Bruen seine Romanfigur Jack Taylor zur Hölle fahren (Rezension zu der Serie hier auf Media-Mania.de: Jack Taylor).

Alle Infos und Programm unter www.literaturfestival.com


Christina Liebeck (07.09.2010)