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 Luuna, Band 4: Pok-Ta-Pok

Luuna, Band 4

Serie: Luuna, Band 4
Autoren: Didier Crisse
Illustratoren: Nicolas Keramidas
Übersetzer: Monja Reichert
Verlag: Splitter Verlag

Cover
Gesamt +++++
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung


Luuna geht es schlecht. Ihr gutes Totem, der weiße Wolf, ist von ihr gegangen. Nur Takawi, ebenso Mitglied des Stammes der Paumanok, versucht ihr zu helfen. Die einzige Hoffnung aber ist fast unerreichbar. Einzig die Weisen, die jenseits der großen Wüste leben, können den Fluch, den der Dämon Unkui über Luuna aussprach, abmildern oder von ihr nehmen.
Doch der Weg durch die Wüste ist gefährlich und ohne einen guten Führer besteht keine Hoffnung, die Reise zu überleben. Aber ein kleiner Stamm am Rande der Wüste könnte Luuna und ihre Gefährten begleiten. Nur sind diese Indianer blutrünstig und vertrauen keinem Fremden. Zudem ist Luuna nicht nur in Begleitung von Takawi und dem schwarzen Wolf, sondern auch ein Großfüssler und sein Freund haben sich ihnen angeschlossen. Doch eben jene Großfüssler sind die Todfeinde der Wüstenindianer. Auch die drei kleinen Pipintus, Waldgeister und ständige Begleiter Luunas, machen diese Mission nicht einfacher. Denn sie sind Meister im Nörgeln, Unsinn machen und Wölfe ärgern. Doch auch Unkui ist unzufrieden. Er gibt dem schwarzen Wolf eine letzte Chance, Luuna vollends unter seinen Bann zu bringen und verflucht dessen Mord am weißen Wolf.
Doch ausgerechnet die Wüstenindianer sorgen dafür, dass sich die angespannte Stimmung der Reisenden aufhellt. Sie verpflichten Luuna und ihre Begleiter zu einer besonderen Art von Kampf. Sie sollen gegen einen Nachbarstamm "Pok-ta-pok" spielen. Nur wenn sie das seltsame Ballspiel gewinnen, werden die Wüstenindianer die Gruppe durch die Wüste begleiten. Doch bereits einige Kinder besiegen Luuna und ihre Gefährten mit Leichtigkeit. Wie sollen sie dann erst das gegnerische Team schlagen? Zumal es auch noch einen Verräter in den Reihen der Wüstenindianer gibt, der allen Fremden den Tod wünscht.

Nach Dezember 2007, April und Juli 2008 ist seit November 2008 der vierte und vorletzte Band der Serie "Luuna" im Splitter-Verlag erschienen. Und wieder gelingt es Autor Didier Crisse und Illustrator Nicolas Keramidas sämtliche Erwartungen und Hoffnungen spielend zu übertreffen.
So witzig, dramatisch und kreativ bereits die ersten drei Bände waren, so grandios ist der vierte Teil. Die immer größer werdende Reisegruppe ist ein solches Sammelsurium an köstlichsten Charakteren, dass man aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt. Witzige Dialoge, atemberaubende Zeichnungen, grandiose Schnitte, Action satt und immer wieder überraschende Wendungen in einer Geschichte, die so eigenständig wie originell ist.

Selten hat ein Team ein solch perfektes Timing bewiesen. Jede Pointe sitzt, jedes Bild ist eine schiere Augenweide. Hat man Anfangs noch etwas erstaunt auf den sehr expressiven Stil Keramidas? geblickt, sind mittlerweile die Bilder fast die reinsten Kunstwerke. Eine solche Rasanz ist selten und macht in jedem einzelnen Panel viel Spaß.

Band vier ist ohne jeden Zweifel der bisher beste Teil dieses fünfteiligen Fantasy-Abenteuers. Ohne Makel und auch nur die Spur von Kritik überzeugt er in allen Belangen. Druckqualität, Einband, Farben, Text, Szenario - so sollte ein Comic aussehen. Bleibt nur die Wartezeit auf den letzten Band dieses spannenden Abenteuers. Doch bereits im Januar 2009 soll "Der Spiegelkreis" erscheinen.

Stefan Erlemann



Hardcover | Erschienen: 01. November 2008 | ISBN: 9783939823834 | Originaltitel: Luuna, Tome 4 : Pok-Ta-Pok | Preis: 12,80 Euro | 48 Seiten | Sprache: Deutsch

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