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 Necroscope, Folge 8: Höllenbrut

Serie: Necroscope, Folge 8
Autoren: Brian Lumley
Produzenten: Lars Peter Lueg
Regisseure: Lars Peter Lueg
Sprecher: Lutz Riedel
Verlag: LPL Records

Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Ton


Harry Keogh hat es nicht leicht. Erst gelangte er unter großen Schwierigkeiten in die russische Forschungsstation, anschließend verlor er sich bei dem Versuch, die Welt der Wamphyri zu betreten, fast in der Unendlichkeit des Nichts, und nun, an seinem Ziel angekommen, steht ihm ein großer Kampf bevor. Denn Keogh ist gewillt, den Wamphiry den Garaus zu machen.
Hilfe erhält er hierbei von unerwarteter Seite, denn er trifft seinen nun erwachsenen Sohn wieder, der ihm zur Seite steht. Aber auch sein Sohn hütet ein schreckliches Geheimnis. Ein Geheimnis, welches sich in der bevorstehenden Schlacht zwischen Menschen und Wamphyri als fatal erweisen könnte …

Der achte Teil bringt, was sich in Band sieben bereits abzeichnete, und führt so die Serie konsequent fort. Und dies auf meist fulminante Weise, denn hier zieht Lumley alle Register. Spannung und Atmosphäre sind oft zum Greifen dicht. Wieder einmal zeigt Sprecher Lutz Riedel, was er kann. Mehr noch, er steigert sogar seine Leistung, um dem Zuhörer die Story auf diese Weise noch näher zu bringen. Er lässt ihn mitfiebern und am Schicksal der Protagonisten teilhaben - meistens zumindest. Denn "Höllenbrut" hat auch eine andere Seite, nämlich jene, in der es um Technik, um Möbius-Tore und dergleichen geht. Hier verliert sich der Autor in teils zu langen Erklärungen, so dass die Spannung absinkt und man sich als Zuhörer einfach wünscht, die Handlung möge doch bitte fortschreiten. Zwar wird man für das Durchhalten schließlich wieder durch neuerliche Spannung belohnt, gerafft wäre "Höllenbrut" jedoch noch besser, noch runder geworden.

Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass man die Serie bereits kennen muss, um überhaupt zu verstehen, um was es hier geht. Einsteigern ist dringend empfohlen, bei Folge eins zu beginnen, denn Necroscope ist keine leichte Kost, bei der man irgendwo einsteigen und sich nach und nach die fehlenden Teile kaufen kann. Man muss die stringente Handlung von Anfang an verfolgen, will man die Hörbücher genießen.
Technisch ist der achte Teil der Serie voll auf der Höhe. Hier hat sich LPL keine Schwächen geleistet. Die düstere Musik, der gute Sound und auch das Design sind wieder einmal gelungen und machen einfach Spaß.

Fazit: Ein fast perfekter Teil, leider mit ein paar kleineren Längen, die man hätte raffen können. Ansonsten aber eine gelungene Inszenierung, die einen ungeduldig auf den neunten teil warten lässt.

Gunter Arentzen



CD | CD-Anzahl: 4 | Erschienen: 01. Januar 2008 | ISBN: 9783785734100 | Laufzeit: 290 Minuten | Preis: 25,95 Euro

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