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 Opa Bertold, Band 2: Altes Eisen

Serie: Opa Bertold, Band 2
Autoren: Guido M. Breuer
Verlag: KBV

Cover
Gesamt +++++
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Opa wird im Alten- und Pflegeheim untergebracht und genießt dort in aller Ruhe und ohne Aufregung seinen Lebensabend. Aber nicht mit Opa Berthold. Lorenz Berthold ist begeisterter Hobbykriminalist und hat mit seinen beiden Freunden aus der Seniorenresidenz Burgblick in einem beschaulichen Ort in der Eifel schon in mehreren Fällen ermittelt.

Dieses Mal wird im Kölner Dom ein ermordeter Pater gefunden. Kriminalkommissarin Rita Bertold, die Enkelin von Opa Bertold, untersucht, ob der Domschatzarchivar jemanden bei einem Kunstraub überrascht hat. Als wenig später ein weiterer Toter in der Burg Nideggen in der Nordeifel gefunden wird, tritt Opa Bertold auf den Plan.

Gemeinsam mit seinen Freunden Bärbel Müllenmeister und Gustav Brenner versucht Opa Bertold die Hintergründe dieses Mordes aufzuklären. Die Antworten findet er in der mittelalterlichen Geschichte und dann tauchen auch Verbindungen zu dem Kölner Mord auf. Aber dennoch bleibt die Frage offen, was ein russischer Mafia-Boss, der "Pate vom Rursee", mit dem Ganzen zu tun hat. Und wie immer, wenn die Mafia auftaucht, wird es für die Beteiligten sehr gefährlich und Opa Bertold und seine Freunde geraten auch noch zwischen die Fronten eines Bandenkrieges.

Mit viel Humor und Spannung wird hier eine Geschichte erzählt, die deutlich zeigt, dass auch das Leben in einer Seniorenresidenz nicht gerade langweilig sein muss. Wenn auch nicht ganz offiziell, unterstützen die Hobbykriminalisten die Arbeit der Polizei und lassen diese an manchen Stellen ganz schön alt aussehen.

Guido M. Breuer zeigt in diesem Krimi auch, dass er die Leute in der Nordeifel wirklich gut kennt. Nach außen hin wirken sie kaltschnäuzig, jedoch merkt man bei näherem Hinsehen, dass das Herz immer am richtigen Fleck ist. Während die Spannung der Handlung im Laufe der Geschichte immer größer wird und ihren Höhepunkt kurz vor Ende der Geschichte findet, merkt man gleichzeitig auf jeder Seite des Buches das Augenzwinkern, mit dem der Autor diese Geschichte begleitet.

Guido M. Breuer ist auch in seinem zweiten Krimi um Opa Bertold ein Meisterwerk gelungen, das an Witz und Spannung kaum zu überbieten ist. Bleibt nur zu hoffen, dass Opa Bertold noch lange Gelegenheit hat, zu zeigen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen zählt.

Petra Schott



Softcover | Erschienen: 1. März 2010 | ISBN: 978-3940077790 | Preis: 9,50 Euro | 230 Seiten | Sprache: deutsch

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