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 Langenscheidt Power Dictionary Englisch

Englisch - Deutsch / Deutsch - Englisch


Gesamt +++--
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Das Langenscheidt Power Dictionary Englisch erhebt den Anspruch besonders benutzerfreundlich zu sein. Übersichtlichkeit und praktische Tips sollen dem Nutzer einen schnellen und anwendungsorientierten Zugang zur englischen Sprache ermöglichen. Dies soll bewusst durch eine Reduzierung des Informationsgehalts erreicht werden. Langenscheidt nennt dies "Mut zur Lücke".
Dieses Konzept fällt schon beim oberflächlichen Durchblättern ins Auge. Anstatt eng bedruckter Zeilen mit allen möglichen Informationen zu Beugung oder Präpositionen findet man auf gut überschaubaren Seiten die Vokabeln mit nur kurzen grammatikalischen Zusatzinformationen.

Dafür gibt es zu vielen Vokabeln oder inhaltlich verwandten Wortgruppen Zeichnungen und Farbabbildungen, so zum Beispiel Farbtafeln unter Oberbegriffen wie body oder car, auf denen mittels Zahlen und Legenden Vokabeln visuell verdeutlicht werden. Begriffe mit mehreren Bedeutungen werden häufig mit kleinen Schwarz-Weiß-Skizzen illustriert.

Die Vokabeln selbst stehen zur besseren Übersicht in blauer Farbe gedruckt, während die Übersetzungen und Erläuterungen schwarz gedruckt sind. Vokabeln, die zum Grundwortschatz gehören, sind zusätzlich hellblau unterlegt. Die Informationen zu den Vokabeln bestehen meistens nur aus einer Übersetzung in Lautschrift und der Übersetzung ins Deutsche beziehungsweise Englische. Häufig stehen auch kurze Phrasen oder Redewendungen mit Übersetzung dabei, um die Anwendung zu verdeutlichen.

Das Buch umfasst 1078 Seiten. Neben den Haupteilen englisch-deutsch, deutsch-englisch mit seinen 76000 Vokabeln enthält es eine längere Einleitung für die Benutzer, einen 25-seitigen Anhang mit Maßen, Ortsbenennungen und dergleichen und zwei Infoklappen mit Beispielsätzen, Unterschieden zwischen britischen und amerikanischen Englisch, Abkürzungen, Verbtabellen und anderem mehr. Außerdem enthält es in der Mitte einen kurzen Übungsteil mit Lösungen.

Das Konzept des Power Dictionary ist zweifelsohne mutig. Mit einem Wortschatz von nur 76000 Wörtern und dem häufigen Verzicht auf weitergehende grammatikalische Informationen zu den Vokabeln kann es für viele Menschen, die Englisch im Beruf oder im Studium benötigen, keine Alternative sein. Es richtet sich also an Schüler oder Menschen, die eben kein Wörterbuch für den professionellen Bereich benötigen.

Die Vorteile sind unbestritten: Übersichtlichkeit mit anwendungsorientierten Beispielen. Wer nur manchmal privat englisch kommunizieren will oder gerade beginnt Englisch zu lernen, wird dankbar sein, nicht mit zu vielen Informationen erschlagen zu werden. Je höher die Anforderungen oder je fortgeschrittener der Lernstand, desto größer wird wohl der Druck werden, sich ein umfassenderes Wörterbuch zu kaufen, da der Nutzer dann immer seltener im Power Dictionary fündig werden wird.

Etwas unnütz erscheint der Übungsteil in der Mitte des Buches. Wer Englisch lernt, besorgt sich ein vernünftiges Lehrbuch und ist nicht auf unnötige Übungsseiten in seinem Dictionary angewiesen. Wenn schon Seiten gefüllt werden mussten, dann wären einige Vokabeln mehr sinnvoller gewesen.

Insgesamt ist das Wörterbuch allen zu empfehlen, die Englisch nur selten und privat anwenden wollen oder gerade beginnen Englisch zu lernen. Alle darüber hinaus gehenden Ansprüche sollten mit anderen Wörterbüchern befriedigt werden.

Andreas Schmidt



Softcover | Erschienen: 4. Februar 2010 | ISBN: 978-3468133015 | Preis: 18,95 Euro | 1078 Seiten | Sprache: Deutsch, Englisch

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