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 Aargh!tect


Gesamt +++++
Anspruch
Aufmachung
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Spiele, in denen etwas gebaut werden muss, sind nicht so selten. Bei diesem Spiel erfolgt das Bauen nach einer genauen Anleitung. Allerdings darf dabei nicht gesprochen werden, denn hier werden die Spieler in die Steinzeit zurück versetzt. Und das bedeutet, nicht nur mit Steinen etwas zu bauen, sondern sich auch nur anhand von Gesten und einer großen Keule zu verständigen.

Zwei bis acht Personen können es spielen, wobei es mit zunehmender Teilnehmerzahl auch immer lustiger wird. Zuerst werden die Mitspieler in zwei Teams aufgeteilt, mit möglichst gleicher Anzahl. Dann wird in jedem Team ein Architekt festgelegt. Dieser gibt den Arbeitern das sind die restlichen Spieler Anweisungen, wie sie zu bauen haben. Bei einem Spiel zu zweit, ist der Spieler Architekt und Arbeiter in einer Person und muss demnach selbst bauen.
Als erstes zieht jeder Architekt eine der verdeckt liegenden Karten, sieht sie aber nur selbst an. Darauf abgebildet ist das, was gebaut werden soll. Das Material liegt schon auf dem Tisch, es handelt sich dabei um mehrere hölzerne Bauklötze und eine als Steinplatte gestaltete feste Pappe. Sind nun mehrere Arbeiter in einer Gruppe, gibt der Architekt die Anweisungen, wie gebaut werden soll. Dies darf er allerdings nur mit steinzeitlichen Gesten und Vokabeln. Welche das sind und was sie bedeuten, steht auf den Übersetzungskarten, die auf dem Tisch aufgestellt werden. Gewonnen hat das Team, das als erstes das auf der Karte abgebildete Motiv nachgebaut hat. Es bekommt die auf der Karte stehenden Punkte und eine neue Runde beginnt.

Je nach Anzahl der Mitspieler dauert ein Spiel von wenigen Minuten bis hin zu über einer Stunde. Man kann vorher festlegen, wie viele Punkte bis zum Sieg erreicht werden müssen.

Die Ausstattung des Spiels ist sehr originell. Es gibt zwei aufblasbare Keulen, mit denen den Arbeitern auf den Kopf geschlagen werden kann, wenn sie einen Stein falsch setzen. Die Übersetzungskarten bestehen aus fester Pappe und lassen sich prima auf dem Tisch aufstellen. Auch das Baumaterial ist sehr stabil. Die einzelnen Vorlagen zu den Bauten sind abwechslungsreich und teilweise gar nicht so einfach nachzubauen, ganz besonders dann nicht, wenn den Arbeitern nur in Steinzeit-Sprache Anweisungen gegeben werden dürfen. Der Spaßfaktor bei diesem Spiel ist so besonders bei mehreren Mitspielern sehr hoch. Die Anleitung ist kurz und leicht verständlich, so dass man wirklich direkt losspielen kann.

Der Hersteller empfiehlt das Spiel ab acht Jahren, allerdings werden auch jüngere Kinder schon Freude daran haben, zumal bei den Arbeitern Lesekenntnisse gar nicht nötig sind. Durch die vielen verschiedenen Bauanleitungen wird es auch nicht so schnell langweilig. Zu zweit ist es ein schnelles Spiel für zwischendurch, in einer größeren Gruppe wunderbar für einen Spieleabend geeignet.

Fazit: Ein sehr schön gestaltetes Familienspiel, das durch seine Originalität und langanhaltenden Spielspaß besticht und dabei preislich noch im niedrigen Bereich angesiedelt ist.

Maren Frank

Probe



Brettspiel | Erschienen: 29. Oktober 2009 | Preis: 24,98 Euro | für 2 - 8 Spieler | Sprache: Deutsch

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