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 Rango


Cover
Gesamt +++--
Action
Anspruch
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Extras
Glück
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Strategie
Ton
Rango, seines Zeichens etwas durchgeknalltes Chamäleon, ist Sheriff in der kleinen Western-Stadt Dirt. Zwar ist er selbst in einem gut behüteten Terrarium aufgewachsen, trotzdem gelingt es ihm mit mehr Glück als Verstand, seine Kampfkraft zu beweisen. Als eines Tages seltsame, grün leuchtende Steine in der Stadt auftauchen, wollen natürlich alle von Rango wissen, worum es sich dabei handelt. Und natürlich hat er dazu eine Geschichte parat, denn wer sonst als er selbst hat dazu das größte Abenteuer aller Zeiten erlebt! Alles fing damit an, dass er Bad Bill verfolgte ...

Rangos Welt

Als Spieler schlüpft man in der Rolle des Sheriff-Chamälions und spielt die Geschichten durch, die er seinen Leuten erzählt. Was davon wirklich wahr ist? Wer weiß das schon, aber dieser Trick, dass alles nur in Rangos Fantasie stattfindet, erlaubt eine große Bandbreite von Gegnern und abgehobenen Szenarien, denn startet man zu Anfang auch in einer ganz durchschnittlichen Stadt, wie man sie sich im Wilden Westen vorstellen würde, wird es doch schnell immer origineller. Spätestens wenn Raumschiffe und Roboter auftauchen, wird es richtig schräg. Besonders lustig dabei ist, dass diese Welten natürlich für kleine Tiere erdacht sind und dementsprechend aus ungewöhnlichen Dingen erschaffen wurden. Türen und Tore aus Stiften sind da noch harmlos.

So läuft der Hase oder das Chamäleon

"Rango" ist ein klassisches Jump'n'Run-Spiel. Es gilt, eine vorgegebene Strecke zurückzulegen und Gegner platt zu machen. Unterwegs sollte man dabei so viele Boni wie möglich sammeln. Damit es trotz dieses simplen Ablaufes spannend bleibt, wurden einige Variationen eingebaut. So läuft Rango nicht nur, er kann auch springen und klettern, an Seiten entlang rutschen und vieles mehr. In der entsprechenden Situation wird man darauf hingewiesen, was zu tun ist. Desweiteren gibt es Szenen, in denen der Sheriff auf einem Rennkuckuck reitet - was wäre der Wilde Westen schließlich ohne Reittiere? Und letztendlich gibt es sogar Flugszenen auf einer Wüstenfledermaus.

Elendes Ungeziefer

In den Weg stellen sich von Echsen und Nagetieren bis über Asseln und Schlangen alle möglichen Tiere. Sie sind zwar bis an die Zähne bewaffnet, aber das ist Rango schließlich auch! Man kann seine Gegner durch einen Nahangriff beseitigen, bei denen man ihnen eine ordentliche Menge an Faustschlägen verpasst, oder sich rasante Schießereien liefern. Dafür hat Rango eine Pistole, die eine bestimmte Anzahl von Schüssen abgibt. Lästiges Nachladen entfällt, man muss nur ein paar Sekunden warten, wenn die Waffe leer geschossen ist, und schon hat man wieder die volle Ladung zur Verfügung.

Sterne, Fische und Steinhaufen

Wenn Rango Feinde besiegt oder Fässer und Truhen zerstört, bekommt er als Belohnung Sheriffsterne und Herzen. Diese gilt es in großen Mengen einzusammeln, denn von den Sternen kann er sich jede Menge Boni kaufen und die Herzen füllen die Gesundheitsanzeige wieder auf. Die Waffe lässt sich aufrüsten, Attacken können effektiver werden oder Rango kann noch mehr Sterne einsammeln. So verbessert sich das Chamäleon im Laufe der Zeit immer mehr. Außerdem gibt es in jedem Level versteckte Fischgläser und Steinhaufen zu finden. Wer alle findet, bekommt dafür Trophäen, in den Steinen sind außerdem zusätzliche Sterne und Herzen versteckt, die Rangos Gesundheit verbessern.

Hier, da und dort

Rango zu steuern ist einfach, die Bedienung ist intuitiv und wird außerdem Schritt für Schritt erklärt. Die einzelnen Aktionen sind auf die Knöpfe verteilt, so wie man das von der PS3 gewohnt ist. Mit dem linken Stick wird das Chamäleon gelenkt, X drückt man zum Springen, mit R1 schießt man, usw. Man muss also nicht lange darüber nachdenken, was man machen möchte, man tut es einfach.

Und sonst?

So viel mehr lässt sich zu dem Spiel nicht unbedingt sagen, da es eher simpel aufgebaut ist. Die Grafik ist okay, wenn auch nicht überragend, dafür macht das Setting einfach Spaß. Das Spiel ist komplett auf Deutsch gehalten und besticht auch hier durch einige humorvolle Einlagen.

Spiel und Spaß

Die ganz große Herausforderung ist "Rango" nun wirklich nicht, eher eine gelungene Unterhaltung für zwischendurch. Besonders jüngere Spieler dürften an diesem Jump'n'Run ihren Spaß haben. Auch für Einsteiger in die Welt der Konsolenspiele ist es genau das Richtige und Freunde des gleichnamigen Films werden die neue Geschichte um Rango mögen. Vielspieler werden sich nicht genügend gefordert fühlen und könnten sich rasch langweilen. Selbst beim höchsten Schwierigkeitsgrad kriegt man das Spiel zügig beendet - und das übrigens in für ein Konsolenspiel sehr wenigen Stunden.

Bine Endruteit

Probe



Konsolenspiel | Erschienen: 24. Februar 2011 | FSK: 12 | PS3 | Preis: 19,99 Euro | für 1 - 1 Spieler | Verfügbare Sprachen: Deutsch

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