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 Pik As, Band 2: Süßes Laster

Serie: Pik As, Band 2
Autoren: Thierry Gloris
Illustratoren: Jacques Lamontagne
Übersetzer: Tanja Krämling
Verlag: Splitter Verlag

Cover
Gesamt +++++
Aufmachung
Bildqualität
Brutalität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Die Abenteuer der fantastischen Detektei Pik As geht beim Splitter Verlag in die zweite Runde. Nach wie vor gibt es eine Menge Rätsel zu lösen, was Auguste Dupin und seine Assistentin Flora Vernet auf Trab hält.

Nach wie vor ist das zwergenwüchsige Medium Kathy Wuthering verschwunden. Bei seinen Ermittlungen kommt das Gespann aus Auguste Dupin und Inspektor George Nimber einem gefährlichen Verbrecher auf die Spur, der nach nichts weniger strebt als der Unsterblichkeit. Hugo Beylet erweist sich unterdessen als weitaus mehr als ein Dandy. Der charmante Kunde der Detektei enthüllt seine wahre Herkunft, die tief im Dunkel der Geschichte verborgen liegt. Vor langer Zeit gestorben, verhalf Beylet ein magischer Gegenstand zur Rückkehr ins Leben - und zu ewiger Jugend. Aber mit dem Verschwinden des Gegenstands läuft auch die Lebenszeit des Unsterblichen ab. Es wird recht schnell klar, dass beide Fälle zusammenhängen. Doch was wirklich hinter allem steckt, offenbart sich erst, als es beinahe zu spät ist.

Ein zweiter Teil, der erneut durch eine gelungene Handlung, tolle Zeichnungen und stimmige Kolorierung zu bestechen weiß. "Süßes Laster" schließt den ersten Fall der Detektei Pik As gekonnt ab.
Die Balance zwischen Action, Mystery und Charaktertiefe funktioniert einwandfrei. Dabei ist die Vergangenheit von Hugo Beylet interessant erzählt, und vor allem die damit einhergehenden Konsequenzen um das magische Artefakt gut konstruiert. Es sind unzählige Fäden, die im zweiten Teil gekonnt zueinander geführt und verwoben werden.
Für den Text ist dabei Thierry Gloris verantwortlich, der Lesern bereits aus "Codex Angelique", "Missi Dominici" und "Saint Germain" bekannt sein dürfte. Tanja Krämling hat hier gute Arbeit geleistet und die stimmigen Texte flüssig ins Deutsche übersetzt.

Zeichnungen und Kolorierung stehen unter der Ägide von Jacques Lamontagne. Sein Portfolio sieht bisher eher klein aus, durch die Arbeit an "Die Druiden" hat er aber an Bekanntheit gewonnen. Auch hier zeigt er erneut, was in ihm steckt. Die Zeichnungen bestechen durch eine Fülle an Details und die Farben ergänzen dies mit dunklen Tönen.

Fazit:
Alles in allem bleibt zu hoffen, dass dies nicht der letzte Fall der Detektei Pik As gewesen ist. Die Mischung aus Magie und Krimi, im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts angesiedelt, versteht es, in ihren Bann zu ziehen.

Eine Leseprobe findet sich wie immer direkt beim Verlag:

Pik As: Süßes Laster

Andreas Suchanek



Hardcover | Erschienen: 26. Juli 2011 | ISBN: 978-3868692136 | Originaltitel: As Pik: L'or Du Vice | Preis: 13,80 Euro | 47 Seiten | Sprache: Deutsch

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