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 Just Sing! Vol. 3

Serie: Just Sing!, Folge 3
Verlag: dtp young entertainment

Cover
Gesamt +++--
Anspruch
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Extras
Preis - Leistungs - Verhältnis
Ton
Deutschland sucht Gesangstalente
Zahlreiche Gesangswettbewerbe bilden schon fast eine eigene Sparte der Fernsehunterhaltung. Und auch Karaoke-Partys sind immer noch nicht gänzlich verschwunden. Der Mensch scheint eben nicht nur in der Badewanne besonders laut und vor allem falsch zu singen. Es handelt sich vielmehr um ein generelles Phänomen, welches sich die Spieleindustrie natürlich auch annimmt und passende Titel veröffentlicht. Für den Nintendo DS erschienen in der Reihe "Just Sing!" bereits zwei Titel. Nun steht der dritte Teil am Start - natürlich mit den neusten Liedern aus den Charts.

Singe, wem Gesang gegeben das Spielprinzip

Am Spielprinzip hat sich grundsätzlich nicht viel geändert. Nachdem der Spieler seine Sprache (zur Auswahl stehen Deutsch, Englisch und Französisch) sowie einen weiblichen oder männlichen Avatar ausgewählt hat, hilft er diesem bei seiner eigenen virtuellen Gesangskarriere. Ganz ohne Casting-Show beginnt man dabei bereits von Anfang an auf einer richtigen Bühne vor kleinem Publikum. Dabei geht es darum, einen der 18 Songs immer wieder unterschiedlich zu singen. Zwar stehen zu Beginn auch alle Titel zur Verfügung, aber die meisten Herausforderungen sind eingeschränkt. Es gibt nur eine Bühne auf der gesungen werden kann und auch die verschiedenen Gesangsformate stehen nicht sofort bereit. Also muss man sich den Herausforderungen separat stellen und dafür sorgen, dass der Erfolg nicht ausbleibt, denn in diesem Modus schaltet man weitere Bühnen frei.

Weitere Belohnungen sind die sechs verschiedenen Outfits mit jeweils vier unterschiedlichen Stilen. Außerdem können Hautfarbe und Haarpracht verändert werden. Doch auch die etwas öden Bühnen werden nach und nach verschönert, indem Lampen den Sänger ins rechte Licht setzen, Feuerwerk für einen Knalleffekt sorgt und Nebelschwaden dann langsam wirklich Bühnenfeeling aufkommen lassen.
Es gibt neun Herausforderungen, die nicht alle für ein Lied absolviert werden müssen. Neben der einfachen gesanglichen Darbietung muss man einmal ohne Text oder Noten auf dem Bildschirm auskommen und trotzdem eine Glanzleistung abliefern, ein andermal übernimmt einfach das Publikum, während man selber stumm bleiben muss. Am schwierigsten entpuppen sich besonders zwei Herausforderungen: Zum einen ist das der A-Capella-Modus, in dem ohne Text, Noten und Hintergrundmusik gesungen werden muss. Zum anderen muss absichtlich falsch gesungen werden, was sich mit der richtigen Melodie im Ohr als gar nicht so leicht herausstellt. Je nach erreichter Punktezahl erhält man eine bronzene, silberne oder goldene Medaille.

Das Auge singt mit die Grafik
Grafisch ist das Spiel wenig mitreißend. Auf dem oberen Nintendobildschirm kann man seinem Avatar bei der Performance des Liedes zusehen. Dabei haftet der Blick aber meist auf dem unteren Schirm, da hier Text und Melodie ablaufen. Auch wenn der Song gut beherrscht wird, muss man immer wieder einmal zur Kontrolle genauer hinsehen. Die Lieder stellen eine Auswahl neuerer Popsongs dar. Lenas Siegertitel des Eurovision Songcontests wird sicher der bekannteste sein. Daneben sind Lady Gaga, Bruna Mars, Hurts und einige andere Interpreten mit ihren Songs vertreten.

Fazit: Runde drei der "Just Sing!"-Reihe wartet nicht mit bahnbrechenden Innovationen des bekannten Karaoke-Spielprinzips auf. Aber die Auswahl der Lieder verleitet zum Mitsingen, kennt man doch einige aus dem Radio.

Lars Perner



Konsolenspiel | Erschienen: 30. November 2011 | FSK: 0 | NDS | Preis: 27,99 Euro | für 1 - 4 Spieler | Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

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