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 Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella und Caramella, Band 5: Drei gegen Deadwood


Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Bellas Freund Samuel hat den drei Mädchen doch tatsächlich echte Zugtickets besorgt. Mit denen können sie nun ganz entspannt in den Westen der USA reisen. Dort ist eine Goldader entdeckt worden, weshalb es nicht nur die drei Mädchen sondern einen Haufen anderer Leute dorthin zieht. Aber noch ist die Eisenbahnlinie nicht ganz fertig gestellt und so müssen die Drei mitten im Nichts aussteigen und ihren Weg zu Fuß fortsetzen, wogegen sich Caramella vehement wehrt und die Weiterreise per Pedes verweigert. Also beschließen sie erst einmal in Deadwood zu bleiben und sich nach anderen Beförderungsmitteln umzusehen. Leider ist der Westen in Deadwood wirklich wild und so geraten Anna, Bella und sogar die friedliebende Caramella mit immer mehr Leuten im Ort aneinander. Aus dem kurzen Zwischenaufenthalt wird ein gefährlicher Spießrutenlauf. Doch dann droht eine noch größere Gefahr: Indianer wollen den Ort überfallen.

Wie man es vom Wilden Westen erwartet, wird auf Grund der kleinsten Nichtigkeit viel und vor allem sinnlos in der Gegend rumgeballert. Ein Wunder, dass niemand ernsthaft dabei verletzt wird. Dabei treten ganz klar die beiden berühmten Revolverhelden Calamity Jane und Wild Bill Hickok hervor, deren Figuren aber stark übertrieben auf humorvolle Art dargestellt werden. Mitten drin sind die drei Heldinnen: Anna knallt mit der Peitsche, Bella gewinnt im Poker den Jackpot und Caramella versaut einigen Betrügern ihre schmutzigen Geschäfte. Für Zoff und viele Feinde ist reichlich gesorgt, so dass den drei Hauptfiguren und dem Leser keine Verschnaufpause gegönnt ist.
Das Sachthema Auswanderung wurde im letzten Comic abgeschlossen und so konzentriert sich der Sachteil diesmal ganz auf den Wilden Westen der Vereinigten Staaten. Hierbei werden besonders die Pferde betrachtet. Einerseits die dampfenden Stahlrösser der Eisenbahngesellschaften, was eher Jungen interessieren dürfte. Aber auch die echten Pferde der Prärie werden mit Text und Bildern beachtet, was nun wiederum die weiblichen Fans interessieren wird. Diesmal gibt es kein Rezept sondern einige Buchempfehlungen zu den Themen des Comics und eine Nähanleitung für eine Handytasche, die allerdings einiges handwerkliches Geschick für die Umsetzung erfordert.

Fazit: Spannende Duelle und ein bisschen Hollywood-Western machen die gute Mischung dieses Comics aus.

Lars Perner



Magazin / Heft | Erschienen: 1. Juli 2010 | ISBN: 1867-1721 | Preis: 3,40 Euro | 52 Seiten | Sprache: Deutsch

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