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 Honor Harrington, Band 26: Der letzte Befehl

Serie: Honor Harrington, Band 26
Autoren: David Webber
Illustratoren: Arndt Drechsler
Übersetzer: Ulf Ritgen
Verlag: Bastei Lübbe

Cover
Gesamt +++++
Aufmachung
Brutalität
Gefühl
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Mit dem Honor Harrington-Roman "Der letzte Befehl" geht die Buchreihe in die mittlerweile 26. Runde. Bastei veröffentlicht schon zwei Monate nach dem vorangegangenen Teil die Fortsetzung von "Honors Mission".

In einem überragenden Sieg konnte die Flotte der Manticoraner die angreifenden Solarier besiegen. Ein Sieg, der jedoch eine Menge negative Folgen mit sich bringt. Die Solarier sind nun endgültig dazu bereit, gegen Manticore in den Krieg zu ziehen. Damit sieht sich das Sternenimperium gleich mehreren Feinden gegenüber: Die Kampfhandlungen mit Haven ruhen, doch ein Friedensvertrag ist noch nicht unterzeichnet; die Solarier kämpfen mit einer veralteten Flotte, sind von der Masse jedoch vielfach überlegen; und Mesa arbeitet weiter im Verborgenen an ihrem großen Schlag.
Und noch während die Manticoraner ihre nächsten Schritte planen, führt Mesa einen Plan aus, der seit Jahren auf seine Umsetzung wartet. In einem Blitzangriff wird die gesamte Raumindustrie von Manticore vernichtet und ebenso einige wichtige Stationen am Boden. Mit einem Mal sieht sich das Sternenimperium mit dem Rücken zur Wand. Eingekesselt zwischen Feinden, droht die endgültige Niederlage.

Mit dem vorliegenden Roman beendet Bastei den englischen Band "Honors Mission", der im Deutschen in zwei Teilen veröffentlicht wurde. Und was vielen Geschichten in der Vergangenheit fehlte, legt Autor David Webber in "Der letzte Befehl" dem Leser wieder vor: massig Raumschlachten, dramatische Charakterstorys und rasante politische Entwicklungen. Während das Sternenimperium von Manticore bisher immer übermächtig und unbesiegbar wirkte, ändert sich dies schlagartig. Ein Großteil der neuen Schiffe und des Munitionsnachschubs ist vernichtet, überall lauern Feinde und jeder der Protagonisten (einschließlich Honor selbst) hat zahlreiche Angehörige bei dem Angriff verloren. Endlich erfährt der Leser, um was genau es sich bei "Unternehmen Donnerkeil" handelt, nur um auch direkt die Folgen mitzuerleben.
Auch Victor Cachat, der seit "Die Fackel der Freiheit" verschwunden war, kehrt nun mit Anton Zilwicki und dem mesanischen Deserteur zurück. Zwar ist es zu spät, das Schlimmste zu verhindern, doch die Erkenntnisse der Mission führen zu dem, was von vielen Lesern lange erwartet wurde, dem Ende eines Krieges, während ein anderer beginnt. Auch erfährt der Leser nun endlich den großen Gesamtplan von Mesa, der in seinem Wahnwitz kaum zu überbieten ist. Für die Zukunft sind hier spannende Entwicklungen zu erwarten.
Nach "Der letzte Befehl" ist auf dem interstellaren politischen Parket nichts mehr, wie es zuvor war.

Fazit:
Eine gute Mischung aus großen Raumschlachten, politischen Veränderungen und charakterlichen Tragödien. Ein Honor Harrington-Roman, der zu den besten gehört.

Informationen und Leseprobe finden sich auf der Website des Verlages:
Honor Harrington 26: Der letzte Befehl

Andreas Suchanek



Taschenbuch | Erschienen: 16. März 2012 | ISBN: 978-3404206537 | Originaltitel: Mission of Honor 2 | Preis: 9,99 Euro | 448 Seiten | Sprache: Deutsch

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