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 Kosmische Reise

Von der Erde bis zum Rand des Universums


Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Das Universum ist groß, sehr groß. Sterne, Galaxien und Galaxiehaufen finden sich in ungezählter Anzahl darin. Stuart Clarks "Kosmische Reise: Von der Erde bis zum Rand des Universums" versucht populärwissenschaftlich und reich bebildert einen Überblick über das Universum zu geben.

Auf großformatigen Doppelseiten stellt der Autor verschiedene Himmelskörper vor. Die Gliederung folgt dabei dem Abstand von der Erde. Beginnend mit der Erde, dem Mond und den Planeten des Sonnensystems im ersten Kapitel, beschäftigt sich das zweite mit Sternen und Nebeln in der Milchstraße. Im dritten Abschnitt werden weitere Galaxien vorgestellt. Im vierten und letzten Teil schließlich werden ganze Galaxienhaufen betrachtet.

Jedes Objekt wird nach demselben Muster vorgestellt. Einem ganzseitigen Bild auf der linken Seite werden auf der rechten weitere kleine Abbildungen und ein kurzer informativer Text gegenübergestellt. Am oberen Seitenrand wird unter anderem die Entfernung des Objekts zur Erde angegeben.

Das Buch endet mit einem Glossar und Register.

Stuart Clarks "Kosmische Reise: Von der Erde bis zum Rand des Universums" besticht vor allem durch seine Bebilderung. Die ganzseitigen Fotografien in dem großformatigen Band sprechen den Leser allein schon visuell an. Insgesamt ist das Buch in einem hochwertigen und eleganten Stil aufgemacht. Optisch hätte das kaum besser gemacht werden können.

Auch ist das Konzept des Buches gelungen. Die Gliederung entlang des Abstandes der Himmelskörper zur Erde führt dazu, dass der Leser schnell die Kategorisierung der astronomischen Objekte erfasst. Außerdem findet sich der Leser so schnell zurecht, wenn er mal etwas nachschlagen will.

Einziges Manko des Buches: Die Texte selbst sind leider nicht besonders einprägsam. Wer mehrere Texte hintereinander liest, merkt schnell, dass er sich die Menge an Informationen nicht merken kann. Als Nachschlagewerk geeignet, eignet sich der Band kaum zur durchgehenden Lektüre. Auch nicht jedermanns Sache dürfte der Schreibstil des Autors sein. Da wird schon mal ein Nebel mit einem modernen Kunstwerk verglichen, ein anderer Nebel befindet sich in einem aufbegehrenden Akt. Natürlich müssen populärwissenschaftliche Werke eine trockene Sprache vermeiden, aber solcher Pathos wirkt dann doch ein wenig aufgesetzt.

Fazit: Ein sehr schöner Bildband, der vor allem zum Durchblättern und Nachschlagen geeignet ist. Der Schreibstil hätte aber etwas nüchterner ausfallen können.

Andreas Schmidt



Hardcover | Erschienen: 12. Oktober 2012 | ISBN: 978-3827430236 | Originaltitel: Voyager | Preis: 39,95 Euro | 240 Seiten | Sprache: Deutsch

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