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 Justice League of America, Heft 3: Justice League of America

Serie: Justice League of America, Heft 3
Autoren: Matt Kindt
Illustratoren: Tom Derenick, Doug Mahnke
Verlag: Panini Comics

Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Seit dem Ende des Trinity War beschäftigt eine große Frage den Leser: Was ist mit den verschiedenen Ligen passiert und wo sind die Helden? Stargirl und Martian Manhunter bekommen in diesem Heft einen Eindruck davon, was mit den andren zugestoßen ist, denn als die beiden erwachen, befinden sie sich augenscheinlich woanders, doch wo sind sie? Durch ihre Fähigkeiten haben sie den anderen Helden etwas voraus, weshalb es ihnen möglich ist, die Gegend zu erkunde. Nur, um schließlich zu erkennen, dass auch ihnen eine große Gefahr droht, denn sie befinden sich in einem Gefängnis, das ganz besondere Eigenschaften besitzt ...

Justice League of America geht in eine neue Runde: Nachdem das Team der Metawesen künstlich durch die Regierung zusammengeführt wurde, um gegen den natürlichen Zusammenschluss der Justice League zu bestehen, begann unverzüglich das große Trinity Event, welches der neuen Liga kaum Zeit gab sich zu festigen. Spätestens mit dem Eintreten des Forever Evil-Events waren die Helden in alle Richtungen zerstreut, Todesgerüchte und merkwürdige Andeutungen bestimmten das Geschehen, aber Fakten und insbesondere Bilder fehlten. Nun ist es endlich so weit: Stargirl und Martian Manhunter nehmen den Leser mit auf eine Reise, die für Superhelden nicht schrecklicher sein könnte. Während einige Helden bereits in anderen Heften wieder aufgetaucht sind, blieben viele weitere unauffindbar - bis jetzt.

Die drei US-Ausgaben umfassende Geschichte von Matt Kindt hat es in sich. Die Handlung präsentiert sich als typisches Tie-In zum Event, denn die Geschichte kommt auf den fast achtzig Seiten nicht wirklich voran, dafür entführt sie den Leser in eine gut gemachte Gedankenwelt, die sich eingehend mit den Superhelden und deren Ängsten beschäftigt. Diese Szenarien, die die Helden fürchten, sind mitunter nicht neu und auch bekannt, aber in diesem Zusammenhang gut in die Storyline eingebaut und insbesondere sehr stark und ansprechend gezeichnet. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie Superhelden effektiv auszuschalten sind, der bekommt hier eine ganze Reihe von Szenarien geboten, die elegant und aussagekräftig in die aktuellen Ereignisse auf der Erde eingebaut wurden - allerdings als reiner Nebenschauplatz. Ebenfalls kommen Stargirl-Fans auf ihre Kosten, denn auch ihre Herkunft, Familiensituation, ihre Wünsche, Sehnsüchte und Ängste werden ausgiebig vorgestellt. Zusammen mit dem Informationsteil auf den Redaktionsseiten eine echte Bereicherung rund um diesen Charakter.

Kurzum: Der dritte und somit vorletzte Teil der Reihe ist schlichtweg gut. Zwar hängt die Rahmenhandlung in der Luft, aber alleine die ersten Bilder der verschwundenen Helden entschädigen für deren lange Abstinenz. Somit ein starkes Tie-In, welches das Forever Evil Event unterstützt - lohnt sich!

Panini bietet eine Onlineleseprobe an.

Nicolas Gehling



Magazin / Heft | Erschienen: 18. August 2014 | Preis: 5,99 Euro | 76 Seiten | Sprache: Deutsch

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