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 Justice League, Heft 27: Justice League

Der Ring der Furcht

Serie: Justice League, Heft 27
Autoren: Geoff Johns, Scott Lobdell
Illustratoren: Tyler Kirkham, Ivan Reis
Verlag: Panini Comics

Cover
Gesamt +++--
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Weiterhin herrscht das Crime Syndicate auf der Erde, nachdem die Mitglieder das von der Büchse der Pandora erschaffene Portal betraten. Seitdem ist die Erdbevölkerung deren Machenschaften ausgeliefert, denn es scheint, dass niemand mehr da ist, um sich den Superschurken in den Weg zu stellen. Sowohl die Helden der Justice League als auch die der Justice League of America sind größtenteils untergetaucht. Und während Grid weiterhin auf der Suche nach Emotionen ist, scannt er nebenbei die Leben seiner Mitstreiter und lernt einiges dazu ...

Geoff Johns nimmt aus seinem großen Forever Evil-Event erneut die Geschwindigkeit heraus, denn auch diese Ausgabe der Justice League beinhaltet viel, aber eben kein Panel zu einem der Mitglieder dieser Liga. Stattdessen konzentriert sich die Geschichte vollends auf die Superschurken aus dem Forever Evil-Event und spendiert den Protagonisten weitere Orignis, die erneut zu überzeugen wissen. Für den Verlauf des Events sind diese bisher nicht wichtig, wer weiß, ob sie es jemals werden, allerdings sind Hintergrundinformationen immer einen Blick wert. So darf der Leser mit Grid zusammen einen interessanten Blick hinter die Kulissen und Fassaden der Schurken werfen und sich beispielsweise von der brutalen Liebesgeschichte zwischen Johnny und Atomica mitreißen lassen oder aber jeweils einen kurzen Blick auf Grid selbst, Deathstorm oder die Entstehung von Power Ring riskieren. Überzeugend und unterhaltsam, nur die Rahmenhandlung kommt keinen Schritt voran.

Währenddessen scheint es bei den Teen Titans nach dem Sprung durch die Zeit voran zugehen. Scott Lobdell bietet einen runden Mix für die Titans aus Action und einer Fortführung des Spannungsbogens, rund um den immer noch nicht entdeckten und über allem schwebendem Verrat von Raven. Kurzweilig und in ordentlichen Panels umgesetzt kann sich der zweite Teil des Heftes sehen lassen. Auch, wenn sich die Handlung von Heft zu Heft besser liest, haben beide Parts ein Problem, denn abgesehen vom Cover, welches nichts mit dem eigentlichen Inhalt zu tun hat, bleibt das "Problem" bestehen, dass dieses Heft ohne die Verfolgung von Forever Evil keinen Sinn ergibt und wenig Spaß macht. Wer das Event kennt und verfolgt, der bekommt hier noch einmal vertiefende Eindrücke, die die Haupthandlung in der Breite unterstützen, aber trotz unterhaltsamer Ideen und netten Panels nichts für das Voranschreiten der Story tun.

Kurzum: Ausgabe 27 fällt verhältnismäßig schwach aus, was durchaus dem aktuellen Event geschuldet ist. Die Justice League ist derzeit nicht verfügbar und so füllen Origins und die Teen Titans die leeren Seiten. Die Entstehung der Schurken ist gut und unterhaltsam gemacht, aber am Ende bleibt der fade Beigeschmack.

Panini bietet eine Onlineleseprobe für dieses Heft an.

Nicolas Gehling



Magazin / Heft | Erschienen: 27. September 2014 | Preis: 4,99 Euro | 60 Seiten | Sprache: Deutsch

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