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 Hell in a Cell 2013 [Blu-ray]


Cover
Gesamt ++++-
Action
Anspruch
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Brutalität
Extras
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Ton
"Hell in a Cell", das ist ein ganz besonderes Match, dem eine WWE-Großveranstaltung ihren Namen verdankt. Ein Stahlkäfig wird von der Decke gelassen und über den Ring gestülpt, so dass niemand von außen eingreifen kann und niemand aus dem Käfig flüchten kann. Traditionellerweise sind die Matches ungewöhnlich hart und bei den Fans sehr beliebt. Fanden "Hell in a Cell"-Matches früher nur zu besonderen Gelegenheiten statt, gibt es nun seit 2009 einen Pay per View gleichen Namens.
2013 fanden gleich zwei der acht Kämpfe in besagtem Käfig statt, darunter ein Handicap-Match.

Zu Beginn sorgt ein 3 Way Tag Team Match um den Titel für Stimmung.
Cody Rhodes und Goldust treten gegen die Usos und The Shield an. Die Sympathien sind klar verteilt, die Stimmung ist gut. Kein Wunder, technisch ist das Match interessant und die Kämpfer bieten eine gute Show, bei der es auch außerhalb des Rings Action gibt.
Eine Viertelstunde dauert das erste Match, das zweite erheblich weniger lange. Darüber kann das Publikum glücklich sein, denn nun treten Fandango und Summer Rae gegen den Great Khali und Natalya an. Wenn in einem Mixed Tag Team Match die beste Leistung von den Damen gezeigt wird, dann ist das bedenklich. Aber da kann Fandango sich mühen, wie er will, aus diesem Gegner vermag er nichts rauszuholen.

United States Champion Dean Ambrose wird danach gefordert, als er seinen Gürtel gegen Big E. Langston verteidigen soll. Ambrose ist der Heel, und er gibt dem Publikum, was es sehen will. Mit allen Mitteln versucht er, seinen Gürtel zu behalten, was Langston ihm wahrlich nicht leicht macht. Beide liefern eine ordentliche Leistung ab, besonders wenn man bedenkt, dass Langstons ursprünglicher Gegner, Curtis Axel, wegen einer Verletzung ausfiel.

Irgendetwas fehlt in dem Match CM Punk gegen Ryback und Paul Heymann, mit dem CM Punk noch eine Rechnung offen hat.
Da trifft es sich gut, dass ausgerechnet dieser Kampf ein Handicap Hell in a Cell Match ist. CM Punk jedenfalls ist bei der Aussicht, seinen ehemaligen Manager in die Finger zu bekommen, mehr als glücklich. Vor dieser Konfrontation steht jedoch Ryback, der Paul Heymann auf jeden Fall beschützen will. Warum Heymann dann das Match auf dem Käfig statt darin beginnt, ist niemandem so ganz klar. Die Stars machen das Beste daraus, aber ganz springt der Funke nicht über und die Show kommt nicht in Fahrt.

Los Matadores liefern gegen die Real Americans Jack Swagger und Antonio Cesaro eine saubere Leistung ab. Auch Swagger und Cesaro können wrestlen, und so bekommt das Publikum einige schöne Aktionen zu sehen.

John Cena bekommt wie immer gemischte Publikumsreaktionen, als er dieses Mal gegen Alberto del Rio antritt. Gibt es eigentlich noch einen anderen Wrestler, der gleichzeitig bejubelt und ausgebuht wird?
Del Rio besitzt den WWE World Heavyweight Title und hat keine Absicht, den wieder abzugeben, wogegen Cena trotz einer nicht ganz ausgeheilten Verletzung alles gibt. Immerhin, trotz Handicaps bietet er seinem Gegner einen dynamischen Kampf über fünfzehn Minuten.
Aj Lee und Brie Bella wirken im Ring zusammen nicht ganz so kraftvoll. Ihr Match ist halb so spannend, aber doppelt so laut wie die ihrer Vorgänger. Kreischen und Haare raufen gehören anscheinend jedoch unbedingt dazu.

Der Höhepunkt des Pay per Views ist eindeutig das Match um den vakanten Championship-Gürtel. Randy Orton trifft auf den absoluten Publikumsliebling Daniel Bryan. Wer auch immer das "Yes" Movement erfunden hat, ist ein Genie. Das Publikum jubelt, es tobt. Die Leute wollen Bryan mit aller Macht lieben und dass er zusätzlich noch astrein wrestlen kann, erweist sich nur noch ein Bonus. Randy Orton ist am besten, wenn er böse auftritt, und hier kann er sich so richtig ausleben. Noch mehr Brisanz hat hier der Special Referee Shawn Michaels, der zwar Bryans Mentor ist, aber gegen den Wunsch seines besten Freundes handeln müsste, würde er für Bryan Partei ergreifen.

Der Abschluss lässt zu wünschen übrig und zurück bleibt ein durchschnittlicher Pay per View, der schöne Matches, aber auch Schwächen hatte.

Iris Jockschat



Blu-ray Disc | Disc-Anzahl: 1 | EAN: 5030697026309 | Erschienen: 31. Januar 2014 | FSK: 16 | Laufzeit: 255 Minuten | Preis: 20,99 Euro | Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch

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