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 Fantasy Quest

Verlag: rokapublish

Cover
Gesamt ++---
Action
Anspruch
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Brutalität
Glück
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Spielregel
Strategie
Ton
Feenreich im Unglück
Niedliche, glückliche Feen und ein böser Zauberer: eine Konstellation, die nichts Gutes verheißt. Und in der Tat hat der Zauberer all die positive Magie aus dem Feenreich abgezogen und die Feen eingekerkert. Ihr Land ist besudelt und unbewohnbar, das Idyll nicht wiederzuerkennen. Natürlich braucht es da engagierte Spielerinnen und Spieler, die Recht und Ordnung wieder herstellen.


Drei gewinnt
"Fantasy Quest" stellt ein ganz klassisches Drei-gewinnt-Spiel dar, ganz konventionell sind auch die drei Spielmodi, zwischen denen gewählt werden kann (auch während des Spiels!): zum einen der Tausch, das heißt, nebeneinander liegende Steine können ausgetauscht werden, wenn dadurch eine Kette von mindestens drei gleichen Steinen resultiert. Zum anderen gibt es den Ketten-Modus - hier zieht der Spieler mit der Maus Ketten von mindestens drei nebeneinander liegenden gleichen Steinen nach. Und drittens wird die Gruppe angeboten. Hier müssen Gruppen von drei oder mehr gleichen Steinen angeklickt werden. Solchermaßen markierte Dreier- oder größere Gruppen - das gilt für jeden Modus - verschwinden vom Spielfeld und werden durch nachrückende Steine ersetzt. Außerdem gilt es, die außerhalb des Feldes herumfliegenden Feen zu befreien. Unter ihnen befindet sich je ein Spielstein einer bestimmten Sorte. Zur Erlösung der jeweiligen Fee muss ein Dreier dieser Steinart gebildet werden.
Wenn alle gelb markierten Felder befreit sind, das heißt, auf ihnen liegende Steine Teil eines Dreiers waren, sowie sämtliche Feen gerettet wurden, ist der Level erledigt, und der nächste beginnt - mit einem Landschaftspuzzle, in dem die Teile verschoben werden müssen.

Unkompliziert ... und das war's auch schon
Musik und Geräusche können in Sachen Lautstärke dem persönlichen Gusto angepasst werden. Die Musik ist gefällig, recht romantisch. Allerdings passen die ziemlich dämlichen blubberigen Laute beim Abräumen von Dreiern, bei der Feenbefreiung und so weiter überhaupt nicht dazu. Eines von beiden stellt der Spieler also besser aus. Dafür macht die Grafik einen recht guten Eindruck, die Landschaften wurden mit Fantasie und Liebe gestaltet.

Dank einer kleinen Einführung und Erläuterungen während des Spiels, wenn neue Elemente auftauchen, die entweder Herausforderungen darstellen oder Hilfen bieten, fällt das Spielen von Anfang an nicht schwer. Leider auch später nicht. Zwar werden ein paar Schwierigkeiten eingebaut wie Felsbrocken, die zunächst einige Felder blockieren, doch dies ist rasch zu lösen - ob mit, ob ohne die hilfreichen Extras, die reichlich angeboten werden. Level um Level wartet der Spieler darauf, gefordert zu werden, aber es tut sich nichts. Wer wohl die 120 Level durchhält?

Fazit
Für komplette Neulinge in Sachen "Drei gewinnt" oder Menschen, die einfach äußerst gemütlich ein solches Spiel über Stunden bestreiten möchten, mag sich "Fantasy Quest" eignen, es ist auch hübsch aufgemacht mit niedlichen Figuren und einer aparten Story. Allen anderen wird es jedoch schnell langweilig. Dafür ist das Spiel deutlich zu teuer.

Weitere Screenshots zum Spiel bietet die Website des Verlags.

Regina Károlyi



CD-ROM | CD-Anzahl: 1 | Erschienen: 4. April 2014 | FSK: 0 | PC | Preis: 9,99 Euro | Sprache: Deutsch | Systemanforderungen: Windows XP/Vista/7/8; CPU mind. 1,2 GHz, 512 MB RAM; 200 MB Festplattenkapazität; Grafikkarte mit 64 MB; Soundkarte; DirectX ab v. 9.0c

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