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 Redemption Cemetary, Band 8: Die Uhr des Schicksals

Serie: Redemption Cemetary, Band 8
Verlag: Astragon

Cover
Gesamt ++++-
Action
Anspruch
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Brutalität
Gefühl
Glück
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Spielregel
Strategie
Ton
Was ist bloß los an dieser seltsamen U-Bahn-Station? Der Spieler wollte eigentlich nur seinen Anschluss erwischen und findet sich stattdessen in einer anderen Zeit wieder. Aus den Lautsprechern dringen seltsame Stimmen und er kann plötzlich Geister sehen. Damit diese ihren Frieden finden, muss der Spieler durch die Zeit reisen und drei ruhelose Seelen vor ihrem Schicksal bewahren. Um diese Aufgabe zu bewältigen, setzt er sein eigenes Seelenheil aufs Spiel und muss vorsichtig sein, nicht selber unrettbar verloren zu gehen. Zu seinem Glück erhält er vom Tod höchstselbst eine Uhr, mit der die Zeit angehalten werden kann. Sie wird noch nützlich sein, denn das Schicksal entscheidet sich oft in nur einem Moment.



Es geht um das Seelenheil

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Die eigene Seele ist ein ungewöhnlicher Einsatz
Um die eigene Seele schachern muss der Spieler in "Die Uhr des Schicksals", dem siebten Teil der Reihe "Redemption Cemetery". Kein Wunder, dass er alles daran setzt, seine Aufgaben zu erfüllen und drei Seelen zu ihrer ewigen Ruhe zu verhelfen. Da ist ein Vater, der seine eigene Tochter opfern musste, um hunderte andere Leben zu retten, ein mittelalterlicher Bote, der es nicht schaffte, eine wichtige Nachricht zu überbringen und eine junge Schauspielerin, die sich nach einem Unglück das Leben nahm. Diesen dreien muss geholfen werden, doch immer wieder stellen sich dem Spieler Schwierigkeiten in den Weg.
Grafisch ist das Spiel von der ersten Minute an gelungen. Die Bilder sind scharf, farblich gut sowie interessant gestaltet. Auch die abwechslungsreichen Minispiele lassen sich zwar leicht lösen, werden aber so schnell nicht langweilig, da sie immer ein bisschen anders aufgebaut sind. Mal muss nach Kombinationen gesucht werden, mal lassen sich Bilder ganz bestimmten Begriffen zuordnen. Auch mehrere gleiche Gegenstände, wie zum Beispiel Knochen, muss der Spieler finden. Es gibt aber auch in der Standardversion des Spiels die Möglichkeit, stattdessen Memory zu spielen. Langeweile kommt hier nicht so schnell auf.

Aller Anfang ist schwer

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Ein etwas kniffeliges Wimmelspiel
Was die Geschichte betrifft, so muss der Spieler erst einmal an die Uhr des Schicksals geraten; vorher ist er verdammt, den gleichen Augenblick immer wieder zu durchleben und zu versuchen ein Leben zu retten. Beim dritten Versuch kommt da nicht unbedingt Begeisterung auf. Befindet sich die Uhr erst einmal im Besitz des Spielers, kann er dann aber die Zeit anhalten und so rechtzeitig zur Stelle sein, wenn das jeweilige Unglück geschieht. Diese Fähigkeit braucht er auch, denn seine Schützlinge sind manchmal einfach zu störrisch, um sich retten zu lassen.

Eine Karte hilft

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Memory als Alternative
Auch bei diesem Spiel ist es nötig, die Schauplätze mehrfach aufzusuchen und sei es nur, um eine weitere Kleinigkeit zu finden und dem Inventar zuzuführen. Hier ist die Karte sehr hilfreich, die zuverlässig anzeigt, wo noch Aufgaben zu erledigen sind.
"Die Uhr des Schicksals" ist gelungen und schön gestaltet. Freunde von Wimmelspielen werden hier gut unterhalten und ihre Freude haben.

Iris Jockschat



CD-ROM | Erschienen: 28. September 2016 | FSK: 12 | Originaltitel: Redemption Cemetery: Clock of Fate | PC | Preis: 9,99 Euro | Sprache: Deutsch | Systemanforderungen: Windows 8, Windows 7, Windows Vista

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