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 Video 2 Brain: Digitale Fotografie

Grundwissen für Mediengestalter


Cover
Gesamt +++--
Anspruch
Digitale Fotografie wird immer beliebter und so ist es kein Wunder, dass sie sich immer weiter entwickelt. Im Vergleich mit der analogen Fotografie muss man sagen, dass beide Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile haben, doch die Nachbearbeitungsmöglichkeiten der digitalen Fotografie sprechen für sich. Und genau an diesem Punkt greift das Videotraining an und hilft dem Zuschauer, sein Wissen zu vervollständigen und neues Wissen zu lernen. Als Standard der Bildbearbeitung hat sich in den letzten Jahren immer weiter Adobe Photoshop herauskristallisiert, sodass dieses Programm auch in diesem Videotraining verwendet wird.

Nach einer Einführung im ersten Kapitel geht es weiter mit den Grundlagen der digitalen Fotografie. Dabei werden die einzelnen Teile der Kamera besprochen und wie man diese bedient. Die Bedienung ist bei digitalen Kameras zwar von Modell zu Modell unterschiedlich, doch in den Grundzügen haben die unterschiedlichsten Typen die gleichen Möglichkeiten. Zum Erkunden der eigenen Kamera hilft das Video natürlich nicht, dafür benötigt man nach wie vor die Gebrauchsanleitung.

In den Kapitel drei bis fünf werden die unterschiedlichen Methoden der Bildbearbeitung mit Photoshop erklärt und gezeigt. Die Methoden reichen von einer einfachen Tonwertkorrektur bis hin zu komplexeren Anwendungen von Filtern und Zeichenwerkzeug. Da die Qualität von digitalen Fotos meist verbesserungswürdig ist, hat man mit Photoshop ein geeignetes Programm zur optimalen Nachbearbeitung der Bilder. Dabei ist jedoch wichtig, dass man ein bisschen mit den verschiedenen Einstellungen herumspielt und ausprobiert und sich nicht auf eine der Methoden versteift und diese als "die einzig wahre" Methode kennzeichnet und nur diese benutzt.

Im sechsten Kapitel geht es um die unterschiedlichen Ausgabemöglichkeiten der Bilder. Dabei ist sowohl der Druck als auch das Web vertreten.
Im letzten Kapitel geht es um die Automatisierung von Abläufen. Dies kennt man vor allem, wenn man Bilder für eine Online-Galerie bearbeitet und alle verkleinert, um die Ladezeiten des Users nicht zu überstrapazieren. Dann wird man spätestens nach dem dritten Bild, welches auf eine gewisse Größe verkleinert wird, genervt und wünscht sich eine Möglichkeit, die Dinge automatisch machen zu lassen. Dies ist mit Photoshop mit sogenannten Droplets möglich. Dabei werden Handlungsabläufe gespeichert und auf eine gewünschte Anzahl von Grafiken verwendet. Wie das funktioniert erklärt Gerhard Koren im letzten Kapitel.

Das Videotraining bietet dem Zuschauer nicht nur eine detaillierte Einführung in die digitale Fotografie und die Funktionalität von Digitalkameras, sondern bietet ebenfalls einen ausführlichen Einstieg in die Möglichkeiten von Photoshop. Dabei ist es egal, ob man sich bereits mit Photoshop gut auskennt oder kompletter Neueinsteiger ist und das Programm vorher noch nicht geöffnet hat. Man lernt schnell mit den einzelnen Funktionen umzugehen und für Fortgeschrittene befinden sich sicherlich auch einige Tipps auf der DVD, wie man die Arbeit vereinfachen und das Ergebnis verbessern kann.

Vielleicht sollte man in der Beschreibung des Videotrainings sagen, dass Photoshop als Software unbedingt von Nöten ist, da es ansonsten sehr schwer wird, die einzelnen Schritte nachzuarbeiten, doch ansonsten ist das Videotraining sehr gut gemacht und interessant anzuschauen.

Vera Schott



DVD | Disc-Anzahl: 1 | Erschienen: 1. März 2005 | PC | Preis: 39,95 Euro | Sprache: Deutsch

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