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 Ken Norton, Band 2: Die Straße der Legenden

... und dort greift das Böse nach der Macht

Serie: Ken Norton, Band 2
Autoren: Lothar Gräner
Verlag: vss-Verlag

Cover
Gesamt ++---
Anspruch
Aufmachung
Gefühl
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung


Ken Norton wurde durch ein seltsames Ritual, für das das "Zepter der Finsternis" ein unentbehrlicher Bestandteil ist, in eine fremde Welt transportiert. Nun gilt seine Suche dem verschollenen Zepter, das ebenfalls in Nähe der "Straße der Legenden" gelandet sein muss. In der Stadt Bel-achay soll es im Besitz der dort beheimateten Priester sein. Mit der Hilfe des Zepters hofft Ken, wieder zurück in seine eigene Welt zu kommen.

Doch er ist nicht der einzige, den es in diese fremde Welt verschlagen hat. Auch John Buchannan, ein irischer Hobbyokkultist, und der Franzose Jean Picard sind in dieser fremdartigen Gegend gelandet. Von den Zwergen, die sie freundlich aufgenommen haben, erhalten sie den Auftrag, den "Helm der Macht" zurückzubringen, der vor einiger Zeit gestohlen wurde. Denn den Zwergen selbst ist es verboten, in Friedenszeiten die Grenzen zu überqueren. Angeblich ist dieser Gegenstand in Bel-achay zu finden.

Währenddessen geht die Journalistin Rhonda McFarlayne einer mysteriösen Spur nach. Ihr rumänischer Begleiter hat ihr versprochen, dass sie einem wirklichen Vampir begegnen wird. Mit dem Töten dieser Bestie könnten die beiden gleichzeitig den Fluch von einem verschlafenen rumänischem Dorf nehmen. Doch leider funktioniert der Plan nicht und die beiden geraten in höchste Gefahr.

Im Stile guter alter Abenteuerhefte startet der vss-Verlag seine Serie "Ken Norton". Der zweite Band "Die Straße der Legenden" der Heftreihe spielt hauptsächlich in der fremden Welt. Hier treffen sich Ken Norton, John Buchannan und Jean Picard, als sie ein Attentat auf den König zu verhindern versuchen.

Die Idee der Serie bietet eine Vielzahl an spannenden und fantastischen Erlebnissen. Doch leider ist der Schreibstil so sehr von Klischees durchwachsen, dass er für den Leser wenig Reiz entfaltet. Zuviel Absonderliches und Seltsames passiert hier auf engem Raum. Automatisch verhalten sich die beteiligten Personen heldenhaft, natürlich sind bedeutende Frauenfiguren sehr ansehnlich, all das langweilt mit der Zeit.

Sicher, von Heftromanen erwartet man keine allzu originelle Handlung. "Ken Norton" allerdings vermischt noch nicht einmal Altbekanntes unterhaltsam. Stattdessen bietet die Serie sehr seichte Unterhaltung zu einem allerdings recht stattlichen Preis.

Daniela Hanisch



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