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 Der kleine Nick macht Hausaufgaben

Autoren: René Goscinny
Illustratoren: Jean-Jacques Sempé
Sprecher: Rufus Beck
Verlag: Diogenes

Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Ton


Der kleine Nick ist wieder da. Und auch vier Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung erweisen sich die kleinen Geschichten von "Asterix-Vater" Goscinny als Bestseller. Da dürfen Hörbücher des kleinen Nick natürlich nicht fehlen. In dem vorliegenden Hörbuch "Der kleine Nick macht Hausaufgaben" sind neun Geschichten über den kleinen Nick und seine Freunde versammelt.

Wir haben uns nicht blamiert: Die Schüler sind ganz aufgeregt. Heute werden die Eltern einer Unterrichtsstunde beiwohnen. Die Lehrerin und der Direktor ermahnen die Kinder eindringlich, sich vor den Erwachsenen nicht zu blamieren. Die Kinder versprechen das auch und geben sich in der Rechenstunde alle Mühe. Da beginnen sich die Eltern zu streiten
Die Quarantäne: Nachdem Nick absichtlich eine falsche Antwort zugeflüstert wurde und er von der Lehrerin eine Sechs kassiert hat, wird der Schuldige "unter Quarantäne" gestellt, das heißt, niemand darf mit ihm reden oder mit ihm spielen. Doch ausgerechnet heute hat er ein wunderschönes Spielzeugauto mit in die Schule gebracht. Da fällt die Quarantäne sehr, sehr schwer.
Entschuldigungen: Nick will und kann die Rechenaufgabe, die es als Hausaufgabe gegeben hat, nicht lösen. Seine Mutter verspricht ihm genervt, dass der Papa am Abend Nick hilft. Der aber hat auch keine Lust dazu. Er schreibt Nick eine Entschulding. Aber in der Schule kommt alles ganz anders, als Nick sich das gedacht hat.
Das Fernglas: Die Kinder vertreiben sich die Zeit mit einem Fernglas, das einer von ihnen mit in die Schule gebracht hat. Wären da nicht Chlodwig und der Hühnerbrüh, alles hätte wunderschön geklappt.
Die Nachhilfestunde: Nick hat die schlechteste Rechenarbeit geschrieben. Sein Vater beschließt, ihm eine Nachhilfestunde zu verordnen. Doch der Student, den sein Vater für wenig Geld bittet, seinem Sohn zu helfen, scheint nicht sehr viel Erfahrung mit kleineren Nachhilfeschülern zu haben.
Die Neue: Nicks geliebte Lehrerin ist für eine Woche aufs Land gefahren. Die Jungs sollen die Aushilfelehrerin nicht enttäuschen und geben sich alle Mühe. Doch macht "die Neue" den Fehler Adalbert, den Streber, zu ignorieren. Sie beauftragt zur Überraschung aller ausgerechnet Chlodwig mit der Aufgabe die Karte zu holen. Das kann nicht gut gehen.
Hausaufgaben: Wieder einmal will Nick seine Hausaufgaben nicht machen. Doch wie sein Vater und seine Mutter damit umgehen, verärgert diesmal auch Nick.
Das Fangspiel: Der Hühnerbrüh, die Pausenaufsicht, findet die Spiele der Jungs brutal und dumm. Doch das Spiel, das er vorschlägt, funktioniert nicht ganz so, wie er sich das gedacht hat.
Der Aufsatz: Nicks Aufsatz verursacht eine Menge Ärger. Warum nur?

Der Sprecher der Geschichten ist Rufus Beck. Seine Stimme wirkt betont naiv, leise und unaufgeregt und arbeitet die Schläue und Raffinesse Nicks im Umgang mit seinen Eltern, Schulkameraden und Lehrern wunderbar heraus. Er haucht den Geschichten um den kleinen, scheinbar so harmlosen Jungen Leben ein.
Netterweise sind Nick und seine Freunde auf der Innenseite der CD-Hülle abgebildet, so dass auch der Hörer nicht ganz auf die wundervollen Zeichnungen von Sempe verzichten muss.
Die Idee, unter einem Thema verschiedene Geschichten des kleinen Nick zusammenzufassen, ist sehr gelungen und schreit förmlich nach einer Fortsetzung.

Auch ein kurzer Lebenslauf des Zeichners und des Autors Goscinny sind abgedruckt.
Alles in allem ist diese leider nicht eben günstige CD ein wundervolles Hörbuch, das Kindern wie Erwachsenen unbedingt zu empfehlen ist.

Stefan Erlemann



CD | CD-Anzahl: 1 | Erschienen: 01. April 2007 | ISBN: 9783257800654 | Laufzeit: 80 Minuten | Preis: 14,90 Euro

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