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 Moréa, Band 1: Das Blut der Engel

Morea - Band 1

Serie: Moréa, Band 1
Autoren: Christophe Arleston
Illustratoren: Thierry Labrosse
Übersetzer: Tanja Krämling
Verlag: Splitter Verlag

Cover
Gesamt +++--
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung


Eine mächtige Amazone, das Highlandermotiv und eine mächtige Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Das sind die Zutaten für die neue Comicserie von Christophe Arleston (Text) und Thierry Labrosse (Zeichnung) namens Morea.

Morea ist die Hauptfigur und als wir sie kennen lernen, ist sie zwar die Großnichte des großen Konzernbesitzers Doloniac, trägt auch dessen Nachnamen und arbeitet in seinem Unternehmen, ist aber gerade mal auf Platz 32 der Erbfolge. Doch eines Tages dringen überall auf der Welt gut ausgebildete Agenten in viele hochgesicherte Firmen und Appartements ein und löschen die gesamte Familie Doloniac aus, eigentlich auch Morea.
Die wacht allerdings kurzzeitig in einer ungewissen Zukunft auf, dort wird ihr gesagt, dass sie ein Drachen ist und sich vor Engeln in Acht nehmen soll. Drachen sind unsterbliche Ritter des Guten, und können nur durch Verbrennen wirklich getötet werden. Das klingt ziemlich Highlander-ähnlich, muss aber ja kein Nachteil sein.
Jetzt muss sich Morea neu orientieren und sie ist - ganz nebenbei - einer der reichsten Menschen der Welt. Auch eine Ausbildung muss beginnen ...

Auf gerade mal 46 Seiten wird eine neue Serie etabliert, die auch gleich viel spannender wäre, wenn auf der Rückseite nicht schon quasi die gesamte Geschichte zusammengefasst wäre. Die Welt der Morea ist futuristisch, die Zeichnungen ziemlich klassisch, die Farbgebung recht freundlich. Die Geschichte ist nicht besonders originell, aber auch nicht langweilig, das ist also schon ganz in Ordnung. Ein bisschen mehr Humor wäre sicherlich nicht schlecht, und wenn Morea nicht gar so klassisch dem Pin Up-Ideal entsprechen würde, wäre das auch nicht schlimm. Natürlich gibt es auch ein bisschen was von Morea zu sehen, was aber nur eine Nebenrolle spielt.

Alles in allem ein ordentliches Paket, es wäre auch nicht uninteressant, die nächsten Bände zu lesen, aber ein Muss ist es nicht. Da fehlt ein bisschen Originalität, ein bisschen charakteristischere Zeichnungen der wichtigen Rollen, zu viel ist allenfalls die Oberweite der Protagonistin. Mittelmaß.

Holger Hennig



Hardcover | Erschienen: 01. Oktober 2007 | ISBN: 9783939823902 | Originaltitel: Le Sang des Anges | Preis: 12,80 Euro | 46 Seiten | Sprache: Deutsch

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