Autorenhaus

Manfred Plinke (Geschäftsführer) über den Verlag (aus der Verlags-Website entnommen):
Zwei Autoren gründen den Autorenhaus Verlag
Die Idee für das Deutsche Jahrbuch für Autoren entstand, weil zwei Autoren, Gerhild Tieger und Manfred Plinke, nach Informationen suchten, die es so noch nicht in Buchform gab: Alles, was man wissen sollte über die Verlags- und Buchbranche, wenn man sein Buchmanuskript zur Veröffentlichung anbieten möchte. Sie hatten das Glück, dass ihre Bücher bald darauf von bekannten Buchverlagen angenommen wurden, aber sie überlegten, wie sie es auch anderen Autoren leichter machen könnten, einen Verlag zu finden.
Vor zehn Jahren
Aus der eigenen Erfahrung entwickelten sie 1995 das Konzept für das Autoren-Jahrbuch: Aktuelle Informationen über das Verlagswesen, Tipps für die Präsentation von Manuskriptangeboten bei den Verlagslektoren, Adressen und Verlagsprogramme, Verträge und Autorenrechte, Buchmarkt und Buchhandel, die Rolle von Literaturagenturen, aber auch über das Schreiben für verschiedene Literaturgenres und Hinweise auf die Möglichkeiten des Selbstverlegens. Anfang 1996 erschien das erste Deutsche Jahrbuch für Autoren.
Unabhängig und kritisch
sollte das Autoren-Jahrbuch von Anfang an über Erscheinungen des Literaturbetriebs berichten. Wir entschlossen uns deshalb, keine bezahlten Anzeigen aufzunehmen. Die Resonanz auf das Jahrbuch übertraf unsere Erwartungen. Gleich im ersten Jahr wandten sich viele Autoren mit ihren Fragen an uns und regten weitere Themen an. Mit jedem neuen Erscheinen haben wir deshalb den Umfang des Deutschen Jahrbuchs für Autoren erweitert. Später kamen, ebenfalls durch Hinweise von Autoren angeregt, Bücher über das Schreiben für bestimmte Genres oder andere Medien hinzu.
Das Verlagsprogramm
Daraus ist inzwischen ein kleines Fachbuchprogramm für Theater- und Drehbuchautoren und für Buchautoren verschiedener Genres geworden. In diesem Jahr sind mehr als 40 Titel lieferbar, darunter von namhaften Autoren wie Ray Bradbury, Thomas de Quincey, Claude Chabrol, aber auch Klassiker wie "Die Technik des Dramas" von Gustav Freytag.
Genie und Handwerk
Als vor zehn Jahren das erste Autoren-Jahrbuch erschien, galt im Literaturbetrieb noch die Überzeugung, allein Genie könne den Schreibenden zum Schriftsteller machen. Es gab starke Vorbehalte dagegen, dass Stil und Ausdruck bei entsprechendem Talent wie ein Handwerk erlernbar seien. Das hat sich, vielleicht auch durch Beiträge im Autoren-Jahrbuch, inzwischen zum Guten für die Autoren und ihre Arbeit geändert. »Nur Athene«, sagt heute der Schriftsteller und Dozent des Leipziger Literaturinstituts Josef Haslinger, »ist in voller Montur aus dem Kopf des Zeus gesprungen. Alle anderen haben das, was sie tun, irgendwann lernen müssen.«
Unsere Aufgaben
Wir sehen es als unsere journalistische Pflicht an, die Leser des Deutschen Jahrbuchs für Autoren und die Besucher unserer Internetseite unabhängig und kritisch über wichtige Veränderungen und Entwicklungen zu unterrichten. Das gefällt nicht jedem, und mancher fühlt sich besonders angesprochen.