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 The Goon, Band 2: Was ein Elend!

The Goon 02

Serie: The Goon, Band 2
Autoren: Eric Powell
Übersetzer: Frank Neubauer
Verlag: Cross Cult

Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung


Der Goon und sein Buddy Franky sind wieder da. Die beiden knallharten und obercoolen Schläger im Auftrag des Gangsterbosses Labrazio verdreschen aufs Neue Zombies und andere seltsame Gestalten - und haben richtig Spaß dabei. In "The Goon - Was ein Elend!", dem zweiten Teil der Reihe aus der Feder von Eric Powell, wird die im Vorgängerband begonnene Geschichte um den Goon und seine Abenteuer fortgesetzt. Der rote Faden schlängelt sich dabei zwar nur grob, aber doch oft erkennbar durch die einzelnen Episoden.

Während gleich in der ersten Story ein Fischmonster eine noch offenstehende Rechnung mit dem Goon und seinem Kumpanen Franky begleichen will und den beiden dazu eine falsche Fährte mitten in einen Hinterhalt hinein legt, muss sich der Goon anschließend mit einer Horde Geister herumschlagen, die jeden, der ihr Haus betritt, in den Wahnsinn treiben wollen. Es folgt ein Treffen mit dem Erzfeind des Goons und seines Arbeitgebers Labrazio: Der Zombie-Priester hat eine Möglichkeit gefunden, herauszufinden, warum keine Menschenseele Labrazio in der letzten Zeit gesehen hat. Natürlich muss der Goon eingreifen ? Im Anschluss erfährt man endlich ein bisschen mehr über die Umstände, die dazu geführt haben, dass die Stadt von Zombies terrorisiert wird. Dass das nicht ohne Blutvergießen vonstatten ging, versteht sich von selbst. Die letzten drei kurzen Geschichten sind unterhaltsame Lückenfüller, die sich um blutige Weihnachten, unheimliche Hexerei und eine übersinnliche Robbe drehen - typisch Goon eben!

Zwischendurch gibt es immer wieder Werbeunterbrechungen in Form von einseitigen Anzeigen, die völlig absurde Produkte an den Mann bringen wollen. Auch hier wird mit schwarzem Humor nicht gespart. Und am Ende des Buches gibt es noch ein Nachwort des Verlegers Dwight T. Albatross, mit dem Eric Powell bereits mehrfach zusammenarbeitete, sowie eine etwas mager ausgefallene Galerie mit ein paar einzelnen Zeichnungen zu dem großen Schläger und seinem freakigen Kumpel.

"The Goon - Was ein Elend!" präsentiert sich optisch in Höchstform; da hat Cross Cult mit einem schicken Hardcoverformat, guter Druckqualität und griffigem Papier alles richtig gemacht. Aber auch inhaltlich kann sich der zweite Band im Vergleich zum Vorgänger steigern. Die Absurdität der Ereignisse bleibt, und absolut sinnlose, aber unterhaltsame Zwischenstorys sorgen für viel Spaß. Daneben lassen sich leichte Verbesserungen bezüglich Spannungsbogen und Anspruch erkennen. "The Goon" bleibt brachial, blutig, bisweilen platt, ziemlich lustig und hin und wieder auch eklig - aber das alles ist jetzt sogar einen Tick besser.

Mit dem zweiten Band von "The Goon" steigert sich die Reihe in punkto Witzigkeit, Inhalt und dem Vergießen von Körperflüssigkeiten in kleinen, aber spürbaren Schritten. So kann der Goon gerne weiter Zombies, Fischmonster, Trolle und Geister fertigmachen!

Tina Klinkner



Hardcover | Erschienen: 1. Februar 2009 | ISBN: 9783941248212 | Preis: 19,80 Euro | 134 Seiten | Sprache: Deutsch

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