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 Jack Slaughter, Folge 6: Im Land der Vampire

Tochter des Lichts


Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
In den vorangegangenen Folgen durfte der Hörer den Kampf der Tochter des Lichts, Jack Slaughter, gegen Dämonen und ähnliches verfolgen. Auch in dieser Folge geht es wieder rund:

Die Tochter des Lichts, Jack Slaughter, hat ein neues Problem: Professor Doom leidet unter akutem Koffeinentzug und entscheidet sich, einen riesigen Kanister seines Lebenselexiers liefern zu lassen. Bangend verbringt er die Wartezeit, um dann mit tiefen Schlucken seinem Verlangen nachzugeben ... doch welche Katastrophe, das gelieferte schwarze Gold ist koffeinfrei. Rasend vor Wut verflucht er Oktavian Brasov, den Überbringer der Bestellung, und macht aus ihm einen koffeinsüchtigen Vampir. Oktavian macht sich direkt auf den Weg an seinen ehemaligen Arbeitsplatz, sein Verlangen nach koffeinhaltigen Blut zu stillen ...

"Im Land der Vampire" ist die sechste Folge der Reihe und bietet eine bessere Story als zuvor und punktet weiterhin mit Witz und Humor - kurzum: gelungen.

Nachdem Professor Doom dem Hörer sein Leiden durchaus verständlich gemacht hat, beginnt der Feldzug von Oktavian, dem Vampir, der an die Produktion "Grenzbereiche - Bekenntnisse eines englischen Opiumsaugers" erinnert. Im Gegensatz zum Opiumsauger ist diese Umsetzung allerdings gelungen, da die Serie dem Comedygenre angehört. Geboten wird dem Hörer diesmal einiges. Ein Vampir, dem die üblichen Gegenmittel scheinbar nichts anhaben können, und bei dem auch die ultimative Allroundwaffe, Jacks Puppe, versagt. So haben die Tochter des Lichts und seine Mitstreiter merklich Probleme, als ihre Freundin Kim sich in den Händen und Zähnen des Vampirs befindet. Dadurch erhält die Folge auch etwas Dramatik und ein neuer Freund aus der vorherigen Folge kann zeigen, zu welchen Taten er fähig ist und seinen Beitrag zur Rettung von Kim leisten.

Zum Großteil ist die Folge wirklich gut umgesetzt. Effekte, Musik, Sprecher, Intro ... es gibt wirklich viele gute Aspekte, aber auch Kritikpunkte. So sorgen einige Szenen für eine etwas langatmige "Pause" in der Handlung. Zum Beispiel während Flopper dem Professor einen Witz in "Delfinsprache" erzählt und der Professor nach einem Lachanfall diesen erst einmal dem Hörer präsentiert. Solange so etwas nicht allzu oft vorkommt, ist es noch okay, zumal in dieser Folge eine wirklich viel bessere Story als zuvor präsentiert wird. Zum Ende hin knickt diese allerdings noch einmal etwas ein, der finale Kampf kann nicht überzeugen.

Insgesamt ist die sechste Folge gelungen. Das Horrorgenre wird wiedereinmal gekonnt parodiert und bietet auf etwas mehr als einer Stunde Spielzeit einige gute Szenen. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es sogar eine recht gute Handlung, so dass sogar Dramatik und Spannung aufkommen. So kann es weitergehen!

Nicolas Gehling



CD | CD-Anzahl: 1 | Erschienen: 1. Januar [Value3] | Laufzeit: 63 Minuten | Preis: 9,95 Euro | Sprache: Deutsch

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