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 Kühlschranktorten von A-Z

Von Amarena-Schnitten bis Zweifrucht-Torte


Cover
Gesamt +++--
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Wer sagt denn, dass man für Torten immer einen Backofen braucht? Niemand, genau! Ganz ohne Backofen kommen die sogenannten Kühlschranktorten von Dr. Oetker aus. Nach dem Trendkochbuch “Kühlschranktorten“ von Dr. Oetker gibt es nun auch den vorliegenden Titel aus der Reihe der Koch- beziehungsweise Backbücher von A bis Z.

Wie bei der Reihe üblich, gibt es vor den Rezepten ein Vorwort und Erklärungen zu den verwendeten Abkürzungen. Außerdem wird auf die Verwendung von frischen Eiern, die richtigen Formen und die Genauigkeit der angegebenen Daten eingegangen. Danach folgen die Rezepte – wie es der Titel bereits sagt – in alphabetischer Reihenfolge. Am Ende des Buches folgt ein Rezeptregister nach Kategorien. Als Kategorien werden dabei die typischen Rezeptcharakteristika verwendet, die immer wieder bei Dr. Oetker auftauchen: „Für Kinder“, „Mit Alkohol“, „Einfach und schnell“, „Für Gäste“, „Gut vorzubereiten“ und „Fruchtig“.

Die meisten Rezepte nehmen genau eine, die größeren Rezepte auch mal zwei Seiten des Buches ein. Neben dem Rezepttitel findet man die jeweilige Kategorie. Darunter folgen die Nährwertangaben, die nach der Reihenfolge der Benutzung sortierten Zutaten sowie die Zubereitungszeit. Eine durchnummerierte, schrittweise Anleitung und hin und wieder ein Tipp vervollständigen das Rezept. Darüber hinaus gibt es zu jedem Rezept eine Fotografie der fertigen Torte.

Normalerweise ist man von den Koch- und Backbüchern von Dr. Oetker gewöhnt, dass einem jeder Schritt erklärt wird und die Rezepte leicht gelingen. Bei diesem Buch ist es, ebenso wie bei dem Trendbuch mit Kühlschranktorten, etwas anders. Die Beschreibungen sind gut nachvollziehbar, aber es fehlen Hinweise zu kniffligen Stellen im Rezept. Verwendet man beispielsweise bei manchen Torten Tiefkühlbeeren statt frischer Beeren, so kann es die komplette Torte zum Einstürzen bringen. Kein schöner Effekt, wenn man die Torte für Gäste geplant hat. Da wären Warnhinweise durchaus angebracht, das erwartet man eigentlich von Backbüchern des Verlags.

Ansonsten entsprechen die Beschreibungen in ihrer Art dem Standard des Verlags. Knapp und bündig wird dem Leser fast jeder Handgriff beschrieben. Die Fotografien sind gut und runden das Gesamtbild ab. Über die Sortierung nach Alphabet lässt sich wie auch bei den anderen Büchern der Reihe streiten. Im ersten Moment könnte man glauben, dass man die Rezepte so leichter findet, aber viele Rezepte haben ein Adjektiv zu Beginn des Titels, so dass man den vollständigen, genauen Namen des Rezepts braucht, um es zu finden. Eine Torte, die hauptsächlich aus Super Dickmann's besteht und Beeren beinhaltet, würde man doch am ehesten unter D oder S suchen und nicht unter B, weil die Torte „Beerenstarke Super-Dickmann's-Torte“ heißt. Ähnliches gilt für die „Leichte Melonentorte“ oder die „Kleine Quark-Kirsch-Torte“.

Die Rezepte sind insgesamt sehr einladend. Für Keksliebhaber und Süßigkeitsfanatiker finden sich ebenso Rezepte wie für diejenigen, die es etwas deftiger mögen, beispielsweise mit Pumpernickelboden oder Frischkäse. Insgesamt aber ist "Kühlschranktorten von A bis Z" ein durchwachsenes Buch. Es hätten mehr Tipps gegeben werden müssen, um den Leser beim Nachbacken um schwierige Stellen herumzuschiffen. Hat man das jedoch geschafft, so schmeckt es hervorragend.

Vera Schott



Hardcover | Erschienen: 15. Juli 2009 | ISBN: 9783767005259 | Preis: 9,95 Euro | 320 Seiten | Sprache: Deutsch

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