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 Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella und Caramella, Band 3: Über den Atlantik


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Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Bildqualität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Da stehen nun die drei Freundinnen am Hafenkai und schauen den Schiffen hinterher, die nach Amerika davonfahren. Eigentlich dachten sie, dass sie auch auf einem der Boote wären. Aber sie sind einem Betrüger aufgesessen, der ihnen gefälschte Tickets verkaufte. Als sie ihre Freunde aus Galizien treffen, besserte sich die Laune nur für kurze Zeit, denn auch diese sind auf einen Betrüger hereingefallen. Ohne Geld scheint auch die Hoffnung auf ein Leben in Amerika verschwunden. Also beschließen sie jede mögliche Gelegenheitsarbeit anzunehmen, um doch noch das Geld für die Überfahrt zu verdienen. Allerdings macht ihnen hier die Hafenpolizei einen Strich durch die Rechnung: Die Gendarmen wollen die Kinder als Landstreicher ins Gefängnis stecken.

Letzte Rettung kann nur die Bremen sein, ein Schiff, das demnächst nach Amerika ablegen wird und noch Schiffspersonal benötigt. Also stellen sich Anna, Bella und Caramella vor. Nur zu dumm, dass Mädchen auf Schiffen nur als Passagiere geduldet werden aber keinesfalls als Besatzungsmitglieder. So wird aus Bella Bob, der gemeinsam mit den anderen beiden Mädchen, die sich ebenfalls als Jungen verkleidet haben, alle Kinder an Bord bringen. Täglich wird es schwerer die Verkleidung und Täuschung aufrecht zu erhalten. Kaum hat das Schiff die hohe See erreicht, werden alle drei enttarnt und sollen ins Meer geworfen werden. Als dann auch noch ein gewaltiger Sturm aufzieht, ist es mehr als fraglich ob die Mädchen dieses Abenteuer heil überleben. Wenn die Bremen untergeht, ist das Leben aller Menschen an Bord vorbei.

Im dritten Teil schaffen es die Mädchen trotz aller bisherigen Widrigkeiten endlich auf ein Schiff nach Amerika zu kommen. Dabei wird sehr anschaulich vor Augen geführt, dass so eine Überfahrt von Europa nach New York kein einfaches Unternehmen war. Im Schiffsbauch eingepfercht, mussten die Passagiere auf engstem Raum in dunkler Ungewissheit ausharren. Nicht wenige starben an den Strapazen der Reise. Das Abenteuer der Mädchen auf See ist wieder schön gezeichnet, auch wenn diesmal sehr viel Wasserfläche zu sehen ist. Dabei erwartet den Leser erneut eine gute Mischung aus Humor, Spannung und Information. Diese werden durch Sachtexte zum Thema Auswandern ergänzt und vertieft. Unter anderem auch den zweiten Teil der Geschichte der Auswandererfamilie von Johann Nikolaus Dietel aus Kleinlosnitz. Darüber hinaus findet man ein Schiffe-versenken-Spiel und Bellas Blitzidee, diesmal mit einer Anleitung zur Herstellung eines Badesalzes.

Fazit: Die unglaubliche Geschichte geht spannend weiter. Gemeinsam mit den drei Freundinnen geht es über den Atlantik.

Lars Perner



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