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 Justice League of America, Band 1: Justice League of America

Episoden 1 - 3

Serie: Justice League of America, Band 1
Autoren: Geoff Johns
Illustratoren: David Finch
Verlag: Panini Comics

Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Bildqualität
Brutalität
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Jeder kennt sie, jeder Bösewicht fürchtet sie: Batman, Superman, Wonder Woman, Flash, Aquaman und Cyborg. Als Justice League haben sie sich zusammengeschlossen, um die Welt zu behüten. Allerdings ohne Kontrollinstanz. Diese sechs mächtigen Superhelden unterstehen niemanden und treffen ihre eigenen Entscheidungen, was der US-Behöde ARGUS missfällt. Als sich die Möglichkeit eröffnet, stellt ARGUS daher eine neue - kontrollierte - Allianz zusammen, bestehend aus Manhunter, Catwoman, Hawkman, Green Lantern, Katana, Stargirl und Vibe. Die sogenannte Justice League of America. Jeder wiederum anhand seiner speziellen Fähigkeiten und als Antagonist zum anderen Superhelden auserwählt. Der erste Auftrag führt die sogenannte JLA zu einer merkwürdigen Vereinigung, der Secret Society.

Panini Comics bietet die ersten drei Episoden der neuen Serie in einem Heft an und das lohnt sich. Nicht nur der Neustart des DC-Universums sorgt für Wirbel, sondern auch die gesamte Neuausrichtung der Justice League of America bietet dem Leser eine ganz andere Atmosphäre. Neben den clever ausgewählten Charakteren hat sich auch der Fokus der Handlung verschoben. Anstatt eine actionlastige Szene, nach der nächsten zu verfolgen, werden die Helden sprachlich attraktiver, ihre Worte haben mehr Bedeutung und fast könnte die Idee aufkeimen, dass das Wort mächtiger ist als das Schwert - oder zumindest ein gut inszenierter Kampf.

Ruhig fällt der Auftakt über die ersten drei Episoden allerdings nicht aus. Zwar werden zuerst die Charaktere vorgestellt und die Akteure im Hintergrund etwas ins Licht gerückt, aber Schlag auf Schlag folgen die ersten Actionszenen und die Rahmenhandlung spannt ihren Bogen auf. Unverzüglich fesselt die neue JLA mit einer guten Handlung, die eine perfekte Mischung aus Kampf, Story - bisweilen sogar etwas Liebe und Humor besitzt. Geoff Johns und David Finch ergänzen sich sehr gut. Die inhaltliche Neuaufstellung der Liga durch Johns ist geglückt, da die Protagonisten durchaus miteinander arbeiten können, wohl aber im Verlauf der Zeit auch untereinander ihre Probleme bekommen werden. Die Faszination einer alternativen Liga wird voll ausgelebt und Finchs Zeichnungen passen perfekt dazu.

Kurzum: "Justice League of America" Band 1 ist mit über achtzig Seiten ein starker Einstieg in die neue Serie. Coole Helden, eine interessante Story und die überzeugenden Zeichnungen sorgen für Vorfreude auf mehr.

Eine Leseprobe und natürlich das Heft gibt es auf Panini Comics.

Nicolas Gehling



Magazin / Heft | Erschienen: 1. Januar 2014 | Preis: 5,99 Euro | 84 Seiten | Sprache: Deutsch

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