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 Night of Champions, Jahr 2013: Night of Champions


Cover
Gesamt +++--
Action
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Brutalität
Extras
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Ton
Schon zum siebten Mal veranstaltete die WWE im Jahr 2013 die "Night of the Champions". Bei dieser Großveranstaltung ist beinahe jedes Match ein Kampf um den Titel und es geht für die Wrestler um alles. Dieses Jahr fand der Pay per View im der Joe Louis Arena in Detroit Michigan statt.

Triple H eröffnete die Show, indem er sich an die Fans wandte. Sein Wunsch sei es, immer das Beste fürs Geschäft zu tun und das wäre, den Wunsch der Fans zu erfüllen. Er gab daher sein Wort, dass nichts und niemand den Main Event, den Kampf zwischen Daniel Bryan und Randy Orton unterbrechen würde. Dafür stünde er mit seinem Wort. Die Fans wollten ihm nicht so ganz glauben, doch just als er mitten in seiner Rede war, unterbrach ihn Paul Heymann.
Der Mann sah mitleiderregend aus und ihm war anzusehen, dass er nicht gut geschlafen hatte. Einen guten Grund dafür gab es allemal, sollte er doch in dieser Nacht in einem Handycapmatch zusammen mit Curtis Axel gegen CM Punk antreten. Sein Versuch, sich aus dieser Verpflichtung zu winden, ging jedoch gehörig schief. Statt Triple H durch Höflichkeit und Schmeichelei zu überreden, geriet Curtis Axel auf die Palme und vergriff sich im Ton, was auf der Stelle zu einem spontan angesetzten Match zwischen ihm und Kofi Kingston führte.

Das gefiel dem Publikum, das natürlich auf Kingstons Seite war. Beide Wrestler zeigten ihr Können und wussten zu unterhalten, das eigentliche Highlight war es aber, Heyman dabei zu beobachten, wie er litt. Neben dem Ring war er kaum zu beruhigen, ging es doch um seine Zukunft und sein Leben. Ein guter Manager kann einen Kampf doppelt so unterhaltsam machen und Paul Heyman ist mehr als nur gut.
Der Kampf war ein schöner Einstieg in den Abend und die Fans waren zufrieden.

Es folgte ein Fatal 4-Way Match zwischen A. J., Brie Bella, Natalya und Naomi, das erstaunlich gut war. Warum allerdings Brie Bella auch hier bei jeder Bewegung klang wie bei einem Tennisspiel, wird auf immer ihr Geheimnis bleiben. Es wirkt ein wenig übertrieben. Alle anderen schaffen es jedenfalls zu wrestlen ohne zu ächzen.

Rob van Damme wurde von Ricardo Rodriguez zum Match gegen Alberto del Rio begleitet. Beide Kämpfer sind keine Leichtgewichte, doch van Damme fühlt sich auf dem Top Rope äußerst wohl. Die Crowd ging begeistert mit und das Match um den Schwergewichtsgürtel war einer der besseren an diesem Abend.

Das Gleiche kann man von dem nächsten Fight nicht sagen. Fandango gegen the Miz war nicht mehr als ein Pausenfüller. Grund für die Fehde war, dass die Rivalen sich jeweils für den besseren Tänzer hielten und darum auch noch ausgiebiger posierten als die Diven.

Es wurde für Paul Heyman Zeit zu zittern, denn die Stunde der Wahrheit war da. CM Punk hatte mit seinem ehemaligen Manager ein Hühnchen zu rupfen und ganz sicher würde er sich von Curtis Axel nicht abhalten lassen. Es gab wohl niemanden in der Halle, der nicht Spaß daran hatte, Paul Heymans Untergang zu sehen. Der Kampf blieb spannend und die Stimmung in der Halle war toll.

US-Champion Dean Ambrose trat gegen Dolph Ziggler an. Der Kampf war unterhaltsam, wenn auch nicht herausragend. Da hatten beide schon bessere Matches geliefert.

Nicht viel anders ging es den amtierenden Tag Team Champions Roman Reigns und Seth Rollins, die den Titel gegen die Prime Time Players Darren Young und Titus O´Neill verteidigen wollten. Das Match war okay, wird aber niemandem im Gedächtnis bleiben. Den Zuschauern war es herzlich egal, immerhin vertrieb es die Zeit bis zum Main Event.

Daniel Bryan wollte den Titel des WWE Champions gewinnen und das ausgerechnet gegen Randy Orton. Das dieser was dagegen hatte, versteht sich von selbst. Dass es keine Einmischung von außen geben sollte, schmeckte Orton überhaupt nicht und er war fest entschlossen, sich den Titel nicht abnehmen zu lassen. Die Fans waren klar auf Bryans Seite und jubelten ihm zu was das Zeug hielt. Der Kampf war ein schöner Abschluss für einen ansonsten durchschnittlichen Event.

Iris Jockschat



Blu-ray Disc | Disc-Anzahl: 1 | EAN: 5030697025104 | Erschienen: 28. März 2014 | FSK: 16 | Laufzeit: 265 Minuten | Preis: 19,99 Euro | Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch

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