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 Alea Aquarius, Band 1: Der Ruf des Wassers

Serie: Alea Aquarius, Band 1
Autoren: Tanya Stewner
Verlag: Oetinger

Cover
Gesamt ++++-
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Gefühl
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Als ihre Pflegemutter wegen eines Herzinfarkts im Krankenhaus landet und die Gefahr besteht, dass sich das Jugendamt meldet, schließt sich Alea der Alpha Cru, bestehend aus zwei Jungen und einem Mädchen, an, die einem Schiff namens Crucis über die Meere schippern. Doch die Reise ist Alea nicht geheuer, denn sie muss aufgrund einer seltenen Krankheit unbedingt kaltes Wasser meiden. Dann kommt ein Sturm auf und Alea wird über Bord gespült. Doch anstelle zu sterben, machte sie eine sensationelle Entdeckung, die ihr Leben verändern wird.

Mit "Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers" beginnt eine neue Jugendbuch-Reihe von Autorin Tanya Stewner. Zielgruppe dürften vor allem Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren sein. Doch auch ältere, aber jung gebliebene Leser werden sicherlich ihren Spaß daran haben. Dieser Zielgruppe entsprechend ist das Buch gestaltet: Vorne auf dem Cover sind viele Pastelltöne mit etwas Glitzer zu sehen, auf den Seiten selbst sind vereinzelte geplatzte Wassertropfen abgebildet.
Hauptfigur ist Alea, die seit mehr als zehn Jahren bei einer Pflegemutter lebt und seit ihrer Kindheit kaltes Wasser meidet, weil sie sonst schwere Schmerzen und Verletzungen erleiden muss. Dies führte dazu, dass sie schüchtern ist und es ihr schwerfällt, auf andere Menschen zu zugehen. Auf einer Schiffsreise mit Sammy, Ben und Tess lernt sie aber sich zu öffnen und erfährt mehr über ihre scheinbare Krankheit, die natürlich einen ganz anderen Ursprung als von ihr angenommen hat. Der Buchtitel lässt selbstverständlich bereits erahnen, in welche Richtung diese Enthüllung gehen wird.
Neben Alea bekommen auch die anderen Mitglieder der Schiffscrew viel Raum in der Handlung. Der kleine Sammy, Bruder des gerade erwachsen gewordenen Ben, sorgt für den Niedlichkeitsfaktor und einige Lacher. Tess dagegen ist ein eher burschikoses Mädchen, das seine eigenen Geheimnisse hat. Zusammen segeln sie von Hamburg nach Amsterdam und lernen einander besser kennen. Eine echte Freundschaft entsteht, die Crew-Mitglieder werden Aleas neue Familie.
Ähnlich wie das kleine Segelschiff der Crew treibt auch die Handlung recht gemütlich dahin. Was nicht negativ ist, denn schließlich geht es in diesem Roman vor allem um Aleas Selbstfindung. Einige fantastische Elemente, insbesondere bei den Schilderungen der Unterwasserwelt, sorgen für zauberhafte Momente. Auf eine Liebesgeschichte wird zumindest in diesem Teil noch verzichtet, was auch passend ist, schließlich ist Alea noch relativ jung. Ob sich dies in den nächsten Folgen ändern wird, bleibt abzuwarten. Ein möglicher Kandidat ist der geheimnisvolle Junge, den die Crew in Amsterdam trifft und der sich der Gruppe anschließt. Am Ende ist das Geheimnis um Aleas Herkunft zwar nicht gelöst, aber es gibt viele Hinweise auf eine geheimnisvolle und gefährliche Vergangenheit ihrer Mutter. Der zweite Teil, der auf jeden Fall in Schottland, bei Loch Ness spielen wird, verspricht diesbezüglich einige Spannung.

Fazit: Mit "Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers", dem ersten Teil einer Trilogie, hat Tanya Stewner einen warmherzigen und charmanten Jugendroman geschrieben, in dem die junge Alea herausfinden muss, woher sie stammt und welches Geheimnis sie umgibt. Dabei findet sie neue Freunde und lernt auf eigenen Füßen zu stehen.

Eine Leseprobe ist auf der Verlagsseite zu finden.

Annika Schukies



Hardcover | Erschienen: 17. Juli 2015 | ISBN: 9783789147470 | Preis: 12,99 Euro | 320 Seiten | Sprache: Deutsch

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