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 Witches Legacy, Band 6: Der dunkle Thron

Serie: Witches Legacy, Band 6
Verlag: Astragon

Cover
Gesamt ++---
Action
Anspruch
Aufmachung
Bedienung
Bildqualität
Brutalität
Gefühl
Humor
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung
Spielregel
Strategie
Ton
Endlich, die dunkle Hexe Morgana ist besiegt und ihre Nichte Lynn, ihres Zeichens eine gute Hexe, freut sich darauf, mit ihrem Mann Edward zusammen ein ruhiges Leben zu führen. Gemeinsam wollen sie ein Hexenmuseum führen, um Lynns toten Bruder zu ehren. Doch es kommt, wie es kommen muss, selbst nach ihrem Tod versucht Morgana, von Lynn Besitz zu ergreifen und entführt sie in die Anderswelt. Edward, eine ehemaliger Hexenjäger, muss seiner Frau folgen, wenn er sie retten will.



Magie braucht der Spieler nun nicht gerade, wenn er die Aufgaben, die ihm gestellt werden, erledigen will, aber eine gute Portion Geduld kann nicht schaden. Bereits der Einspieler zu Beginn der Geschichte lässt sich nicht abbrechen und wer das Spiel nicht komplett durchspielt, hat bei jedem Wiedereinstieg das Vergnügen, sich die Geschichte von Lynn und Morgana erneut erzählen zu lassen. Nun denn, es gibt Schlimmeres.

Geduld ist gefragt

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Wenigstens zu Anfang eine ungewöhnliche Idee

Vier Schwierigkeitsstufen gibt es bei dem Spiel, das ist mittlerweile Standard und sie können auch zwischendurch bequem geändert werden. Dem Spieler - hier in der Rolle des Hexenjägers Edward, der seine Frau retten will - stehen nicht nur eine Karte und Tipps, sondern auch ein kleiner Kobold als Helfer zur Verfügung. Er wird alle drei dringend brauchen, auch wenn der Kobold ein wenig nervig ausfällt. Trotzdem ist er unverzichtbar, denn nur durch ihn kommt der Spieler an bestimmte Gegenstände und da muss er eben warten, bis sein kleiner Helfer sich in aller Ruhe auf den Weg gemacht hat. Wie gesagt, Geduld ist angesagt.

Ewig lange Ladezeiten

Das gilt auch für Szenenwechsel, denn bei den Ladezeiten hat "Der dunkle Thron" es nicht eilig. Immer wieder wird der Bildschirm kurz schwarz und der Spielfluss stoppt. Lange dauert das zwar nicht, aber es summiert sich und nervt ebenso wie die Wege, die Edward auf seiner Suche zurücklegen muss. In jedem Spiel müssen Schauplätze mehrfach aufgesucht werden, die Grenze wird hier ausgereizt. Ohne die Karte, mit deren Hilfe teleportiert werden kann, käme hier so gar keine Spielfreude auf.

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Auch in Buchform nicht abwechslungsreich

Auch die Wimmelbilder, so schön sie grafisch auch gestaltet sind, fordern dem Spieler weniger ein gutes Auge als vielmehr Langmut ab. Jedes wird zweimal aufgesucht und da bei einigen Bildern erst Listen abgearbeitet werden müssen, um weitere Begriffe aufzudecken, wird das Bild dann dreimal durchsucht. Herrje! Zum Glück gibt es auch die Alternativmöglichkeit, stattdessen Memory zu spielen, wobei auch das nicht so interessant ist, dass es jedes Mal als Abwechslung dienen kann.

Es bleibt durchschnittlich

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Kommt auch bekannt vor

Von der Geschichte her bleibt das Spiel Durchschnitt. Nicht alles in der Handlung macht Sinn; so wird Handwerkszeug nach einmaligem Gebrauch entsorgt, nur damit bald darauf wieder nach hilfreichen Gegenständen gesucht wird. Das ist aber ein Problem, welches bei Wimmelabenteuern immer wieder vorkommt, sodass es nicht wirklich als Nachteil gewertet werden kann. Ein wenig mehr Logik wäre aber schön gewesen und hätte das Spiel aufgewertet, dass bei durchschnittlicher Spielzeit wesentlich länger wirkt und das leider nicht im positiven Sinn.

Iris Jockschat



CD-ROM | CD-Anzahl: 1 | Erschienen: 2. November 2016 | FSK: 6 | Originaltitel: Witches Legacy: The dark Throne | PC | Preis: 8,99 Euro | Sprache: Deutsch | Systemanforderungen: Windows 7, Windows 8

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