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 UNHEIMLICH Lovecraftian Horror, Band 1: UNHEIMLICH Lovecraftian Horror


Cover
Gesamt +----
Anspruch
Aufmachung
Brutalität
Preis - Leistungs - Verhältnis
Spannung


Die Auftaktnummer von "Unheimlich - Lovecraftian Horror" vereint zwei Geschichten, die sich laut Verlag am Universum des bekannten Autors H.P. Lovecraft orientieren. Es handelt sich um eine Mischung von Elementen aus den Genres Horror und Mystery.

In "Auf den Spuren des H. P. Lovecraft: Das Loch" erzählt Miguel E. Riveros den Auftakt einer unheimlich anmutenden Geschichte, die auf angeblich wahren Begebenheiten beruht. Als Wissenschaftler in Sibirien Erdproben entnehmen, um die Erdbebenforschung voranzutreiben, stoßen sie auf einen Hohlraum, der ungeahnte Gefahren birgt. Alex Fechners Beitrag, "Zwischen den Sternen", berichtet von einem Astronauten, der in der unendlichen Weite des Alls langsam an seine mentalen Grenzen stößt. Eine Begegnung mit einem unheimlichen, außerirdischen Wesen scheint ihm endgültig den Verstand zu rauben.

Die erste Geschichte hat einen Umfang von 16 Seiten und ist insgesamt unterdurchschnittlich. Der Zeichenstil wirkt alles andere als professionell. Die Story selbst ist dürftig und nur bedingt cthuloid, ein paar Tentakel allein machen halt noch keinen Lovecraft-Flair. Die Texte sind nicht gerade eine literarische Meisterleistung, dazu fallen die vielen Rechtschreibfehler unangenehm auf.

13 Seiten umfasst dann die zweite Geschichte. Der Zeichenstil ist anders als der in der ersten Geschichte, aber auch nur bedingt gelungen, alles ist sehr grob. Die Texte wirken gestelzt und können nicht überzeugen. Sie sind komplett in Großbuchstaben und weisen viele Kommatafehler auf. Die Story ist unbefriedigend und lahm.

Fazit: Insgesamt gesehen hätte das Heft auch einen Titel ohne Lovecraft darin bekommen können, wirklich in den Cthulhu-Mythos verwoben sind die Geschichten nicht. Das einer der Macher der große Lovecraft-Fan und -Kenner ist, merkt man nicht wirklich. Wirklich einfallsreich sind die Geschichten nicht. Dazu kommen der dürftige Zeichenstil und das fehlende Lektorat.

Laut Verlag sollen die nächsten Teile besser werden und auch ein Lektorat genießen. Das wäre wirklich zu hoffen. Auch wird Teil Zwei nur eine Geschichte beinhalten, hoffentlich wirkt sich das positiv auf den Gehalt der Geschichten aus.

Teil Eins ist für den Start der Serie ein denkbar ungünstiger Band, alle Hoffnung kann nur in die Zukunft gehen. So etwas wie Teil Eins geht einfach nicht, da kann auch der günstige Preis die Wertung nicht hochtreiben.

Bernd Wachsmann



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